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Eva Mattes singt, spielt, rezitiert - Auf den F...

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Datum:06.05.2017 
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Event Zeit:20:00 - 22:00
Türöffnung Zeit: 19:45
Standort:Theater Rigiblick
Strasse und Nr.:Germaniastrasse 99
PLZ / Ort:8044 Zürich



Vorverkauf beendet
Kurzbeschreibung:

Die Theater-Bar öffnet 1 h, der Theater-Saal 1/4 h vor Vorstellungsbeginn
Detailbeschreibung:

Eva Mattes , Ikone der Filme von Fassbinder, Werner Herzog, Michael Verhoeven, schrieb mit Peter Zadek u.v.a. Theatergeschichte, hat als Tatort-Kommissarin Klara Blum ein Millionenpublikum erreicht, gilt als die „stille Königin der Rezitation“ (FAZ). Gemeinsam mit der Dirigentin und Autorin Irmgard Schleier begeisterte die große Schauspielerin auch als Chansonsängerin in den letzten Jahren im Theater Rigiblick mit faszinierenden musikalisch-literarischen Zeitreisen.

Ihr neuestes Programm erlebt im Mai 2017 seine Uraufführung in der Schweiz: auf der Bühne des Theaters Rigiblick und öffnet vom Land der vielen Sprachen aus das Fenster weit über alle Grenzen – auch künstlerisch. Begleitet von einem vielstimmigen Vokalensemble haben die beiden Künstlerinnen Unbekanntes sowie Weltberühmtes im Gepäck, Perlen der Renaissance, Klassiker der Moderne, zeitgenössisch Arrangiertes, von Monteverdi bis Lutoslawski, von Landi bis Bartók, Chansons und Balladen von Dichtern und Barden, unerhörte Trouvaillen und nicht zu Vergessendes aus beinahe verschwundenen Kulturen: Preziosen aus vierhundert Jahren Gesang und Instrumentalkunst.

Auf Flügeln des Gesanges (Heine) geht es vielstimmig-und sprachig quer durch den Kontinent, vom Polarkreis nach Kalabrien, von der Bretagne zum Kaukasus – und quer durch den faszinierenden Mikrokosmos der italienischen Gesangskultur. Archaische und moderne Klangwelten treffen aufeinander, die polyphone Melismatik der korsischen Terzini Guagnesi auf Luciano Berios Kompositionen sizilianischer Volksweisen und Giovanna Marinis kühner Jazzharmonik ihrer Madrigale. Die Szene wechselt von Monteverdis Musenhof der Gonzaga in die ärmlichen lombardischen Spinnstuben der Povere Filanderi, von den Barrikaden von Paris mit dem weltberühmte Temps des Cerises von 1870 in die kleine Grenzstadt Gorizia auch Görz, Gurica, Gurize genannt, in der jahrhundertelange europäische Machtwechsel und Kriege ihre Spuren in Kultur und Erinnerungen bis heute hinterlassen haben. Spöttisch-antiklerikal der Rundgesang Sant Antoniu Allu desertu, tief in mittsommernächtliche Stimmung verwoben das schwedische Limu Limu, aufrüttelnd gegen Willkür und Gewalt Sentite Buona gente, die Endlichkeit des Daseins tröstlich beschwörend Landis Passacaglia della Vita. Gebrauchte Lieder sind es, Kommentare zum Alltag, zu den politischen Verhältnissen, zur Liebe, aber auch Lieder vom Rand der Zeit, die von den vor Krieg und Not Fliehenden berichten, wie das armenisch-französische Chant d’emigré, oder in unvorstellbarer Hoffnungslosigkeit Mut zum Ausdruck brachten, wie das jiddische Mir lebn ejbig. Dazu ein virtuoser Kontrapunkt des berühmten polnischen Akkordeonisten Dariusz Swínoga mit Soli von Bach , Rimski-Korsakow, Astier, Mussorgski, Solotarjow, Schostakowitsch.

Von Irmgard Schleier

Mit Eva Mattes Irmgard Schleier Solistenensemble ZwischenWelten Dariusz Świnoga, Solo-Akkordeon

 

 
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