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Die Kürbisse wuchsen heimlich. So kennt man die...

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Datum:15.05.2017 
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Event Zeit:20:00 - 22:00
Türöffnung Zeit: 19:45
Standort:Theater Rigiblick
Strasse und Nr.:Germaniastrasse 99
PLZ / Ort:8044 Zürich



Vorverkauf beendet
Kurzbeschreibung:

Die Theater-Bar öffnet 1 h, der Theater-Saal 1/4 h vor Vorstellungsbeginn
Detailbeschreibung:

Während sich das Musiktheater in den letzten Jahren nach und nach verändert hat und selbst in grossen und konservativen Opernhäusern eine Inszenierung nicht mehr zwangsläufig so aussehen muss, als würden singende Kleiderständer über die Bühne bewegt – der klassische Liederabend ist von einer solchen Entwicklung weitgehend unberührt geblieben.

Auch die Tatsache, dass Lieder und Balladen oft eine ganz unmittelbare Geschichte erzählen – und die Lied-Zyklen der Romantik ja davon zeugen, dass ihren Schöpfern ein über das einzelne Lied hinaus gehender Zusammenhang wichtig schien – hat sich daran nichts Wesentliches geändert.

Ebenso wenig wie die teils polemisch vorgetragene Kritik daran:
„Wissen Sie, denn der liedsingende Sänger, der einen Frack anhat und auf den Flügel gestützt die Krähe singt, ist mir ja immer unerträglich und lächerlich, er ist von vornherein Karikatur, es gibt ja nichts Lächerlicheres, als einen im Frack am Flügel stehenden Lieder- oder Ariensänger. Wie großartig ist die Schubertsche Musik, wenn wir nicht sehen, wie sie musiziert wird, wenn wir diese abgrundtief schwachsinnigen eitel gelockten Interpreten nicht sehen, aber wir sehen sie natürlich, wenn wir im Konzertsaal sind und alles ist dadurch nur peinlich und lächerlich und eine Hör- und Sehkatastrophe.“ schreibt Thomas Bernhard.

Wenn der Schauspieler Ernst C. Sigrist, der keine klassische Gesangsausbildung absolviert hat, sich nun auf das romantische Liedgut einlässt und mit seinem feinen Ohr und grösster Sensiblität die Schubertsche Melancholie auslotet, können die grossen Evergreens des klassischen Liedgesanges wieder ganz neu gehört und nachempfunden werden. Die Nähe von Sprache und Musik zeigt sich auch in den „spoken word“-Texten von Nora Gomringer, die Ernst C. Sigrist nicht nur rezitieren, sondern auch in neuen Vertonungen von Philip Bartels und Duri Collenberg interpretieren wird.

Eine Produktion von ox&öl – www.oxoel.ch

Ernst C. Sigrist
Gesang und Sprecher

Simone Keller
Klavier

Philip Bartels
Szenische Einrichtung

 

 
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