«… auf die Harmonie gesetzt …»

«… auf die Harmonie gesetzt …»

«La Scintilla dei Fiati» spielt Werke von Rossini, Kraus und Beethoven, arrangiert für Bläserensemble. Ein selten gehörter Querschnitt durch die Harmoniemusik um die Jahrhundertwende 1800.

Mittwoch, 5. Juni 2019
2019-06-05 19:30:00 2019-06-05 21:00:00 Europe/Zurich «… auf die Harmonie gesetzt …» «La Scintilla dei Fiati» spielt Werke von Rossini, Kraus und Beethoven, arrangiert für Bläserensemble. Ein selten gehörter Querschnitt durch die Harmoniemusik um die Jahrhundertwende 1800. Musikschule Konservatorium Zürich, Florhof - Grosser Saal
 
Türöffnung 19:00
Beginn 19:30
Ende 21:00
 
Musikschule Konservatorium Zürich, Florhof - Grosser Saal
Florhofgasse 6
8001 Zürich
Schweiz
 
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«La Scintilla dei Fiati» spielt Werke von Rossini, Kraus und Beethoven, arrangiert für Bläserensemble. Ein selten gehörter Querschnitt durch die Harmoniemusik um die Jahrhundertwende 1800.

«… auf die Harmonie gesetzt …»

Programm

Gioacchino Rossini

Ouverture zur Oper „L’ Italiana in Algeri", bearbeitet für Harmoniemusik von Wenzel Sedlak

Josef Martin Kraus

Schauspielmusik zu Molières Komödie „Amphitryon“, bearbeitet für Harmoniemusik von Johann Friedrich Grenser 

Ludwig van Beethoven

Septett opus 20 bearbeitet für Harmoniemusik von Georg Druschetzky

»Già la mensa è preparata, / Voi suonate, amici cari, / Già che spendo i miei danari, / Io mi voglio divertir.«

»Schon ist der Tisch gedeckt: Macht Musik, ihr lieben Leute! Wenn ich schon mein Geld ausgebe, will ich auch gut unterhalten werden...«

Die Szene, zu der Don Giovanni mit diesen Worten den Auftakt gibt, ist wohlbekannt: Der Titelheld aus Mozarts Oper sitzt kurz vor Eintritt der Katastrophe nichts ahnend bei seiner eigenen Henkersmahlzeit und lässt sich mit einem für Bläseroktett arrangierten Querschnitt beliebter Opernarien einschließlich dem von Mozart selbst stammenden Erfolgsstück »Non più andrai« aus Le nozze di Figaro unterhalten.

So grotesk der Charakter der Szene sein mag, zeichnet Mozart auch ein realistisches Porträt höfischer Unterhaltung durch eine mit je zwei Oboen, Klarinetten, Hörnern und Fagotten typisch besetzte Harmoniemusik, wie sie seit der Gründung der Wiener »Kaiserlichen Harmonie- und Tischmusik« 1782 in Mode gekommen war. Die Praxis des „Auf- die- Harmonie- Setzens“ - das arrangieren für Bläserensemble von Opern, Schauspielmusik und Kammermusik-Komposition -hielt sich bis weit ins 19te Jahrhunderts hinein und stellte einen willkommenen Weg dar, bekannte oder weniger bekannte Musik unter anderen Umständen, sei es finanziell, durch kleinere Besetzungsgrössen, oder einfach durch die zur Verfügung stehenden Musiker erklingen zu lassen.

Das Programm mit der Ouvertüre von Rossinis „Italiana in Algeri“, arrangiert von Wenzel Sedlak, Kraus’ Zwischenaktmusik zu „Amphitryon“, arrangiert von Jan Frederik (Johann Friedrich) Grenser und Beethovens Septett, arrangiert von Georg Druschetzky bietet einen interessanten und selten gehörten Querschnitt durch die Harmoniemusik um die Jahrhundertwende 1800.

La Scintilla dei Fiati

Oboen

Philipp Mahrenholz und Astrid Knöchlein

Klarinetten

Robert Pickup und Heinrich Mätzener

Fagotte

Urs Dengler und Anne Gerstenberger

Hörner

Laszlo Szlavik und Andrea Siri


Künstler

La Scintilla dei Fiati

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