Der Meister und Margarita - 9. Aufführung

Der Meister und Margarita - 9. Aufführung

Theaterspektakel zum 20-Jahre Jubiläum - Zum Schwarze Gyger spielt "Der Meister und Margarita" von M. Bulgakow - Regie: Felix Bertschin.

Freitag, 15. Juni 2018
2018-06-15 19:30:00 2018-06-15 22:30:00 Europe/Zurich Der Meister und Margarita - 9. Aufführung Theaterspektakel zum 20-Jahre Jubiläum - Zum Schwarze Gyger spielt "Der Meister und Margarita" von M. Bulgakow - Regie: Felix Bertschin. Mühlestall
 
Türöffnung 18:30
Beginn 19:30
Ende 22:30
 
Mühlestall
Mühlebachweg 43
4123 Allschwil
Schweiz
 
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Website des Veranstalters
Ein Teil der Aufführung findet draussen statt, bei jedem Wetter - bei Regen werden Regenponchos ausgegeben. Es gibt einzelne Sitzgelegenheiten draussen, drinnen ist bestuhlt. Abendkasse (Barzahlung) und Theaterbar mit Antipasti ab 18:30.

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Theaterspektakel zum 20-Jahre Jubiläum - Zum Schwarze Gyger spielt "Der Meister und Margarita" von M. Bulgakow - Regie: Felix Bertschin.

Meister und Margarita - Zum Schwarze Gyger

Mit Bulgakows Meister und Margarita feiert der Theaterverein «Zum Schwarze Gyger» sein 20-jähriges Bestehen. Der gleichnamige Roman ist das erfolgreichste Werk des sowjetischen Schriftstellers Bulgakow, welcher als grosser Satiriker der russischen Literatur gilt.

„Haben sich die Menschen wirklich verändert?“ Diese Frage treibt den uns aus „Faust“ bekannten Mephisto an, wenn er sich nach fünfhundert Jahren – diesmal unter dem Namen Voland –wieder zu uns bemüht. Er kommt mit seinem Tross nach Moskau und trifft die gleichen selbstsüchtigen Individuen, die er seit eh und je kennt. Sie streben nicht etwa nach absolutem Wissen, sondern nach Geltung und Besitz. Und dennoch – „Mitleid wohnt in ihrer Brust“. Was Voland aber am meisten überrascht - die „modernen“ Menschen glauben weder an Gott noch an übernatürliche Kräfte. Damit sieht Voland seine Existenzgrundlage schwinden. So macht sich ausgerechnet der Satan zur Aufgabe, die Menschen von der Existenz Gottes zu überzeugen.

Seinen Titelhelden Meister setzt Bulgakow in die ihm so gut bekannten Literaturkreise stalinistischen Moskau. Darf ein genialer Autor in einer Wirklichkeit, in der Atheismus staatlich verordnet wurde, sein Werk dem Pontius Pilatus widmen? Welchen Preis zahlt ein Künstler für seine Unabhängigkeit, in einer Welt beherrscht von Heuchlern, Neidern, Anpassern, Günstlingen des Systems? Wäre es nicht besser, mit dem Strom zu schwimmen? Als Gegenpol sehen wir jedoch Pontius Pilatus, der selbst nach zweitausend Jahren unter seiner damaligen Feigheit noch leidet und auf Erlösung wartet.

Künstler

Theaterverein Zum Schwarze Gyger, Allschwil

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