Duo Piancello - Die letzten Romantiker

Duo Piancello - Die letzten Romantiker

Das Programm befasst sich mit Komponisten, die an der Schwelle von der Romantik zur zeitgenössischen Musik anzusiedeln sind und umspannt knapp 65 Jahre Musikgeschichte.

Samstag, 7. November 2020
2020-11-07 20:00:00 2020-11-07 22:00:00 Europe/Zurich Duo Piancello - Die letzten Romantiker Das Programm befasst sich mit Komponisten, die an der Schwelle von der Romantik zur zeitgenössischen Musik anzusiedeln sind und umspannt knapp 65 Jahre Musikgeschichte. Pauluskirche
 
Türöffnung 19:30
Beginn 20:00
Ende 22:00
 
Pauluskirche
Bahnhofstrasse 9
7270 Davos Platz
Schweiz
 
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Das Programm befasst sich mit Komponisten, die an der Schwelle von der Romantik zur zeitgenössischen Musik anzusiedeln sind und umspannt knapp 65 Jahre Musikgeschichte.

Das Programm befasst sich mit Komponisten, die an der Schwelle von der Romantik zur zeitgenössischen Musik anzusiedeln sind und umspannt knapp 65 Jahre Musikgeschichte. Kodaly interessierte sich sehr für die Volkslieder seiner ungarischen Heimat und auch in seiner Sonatina sind Spuren von Volksweisen zu bemerken. A Berg wiederrum komponierte die 7 Lieder für Sopran und Klavier im Jahr 1905 und orchestrierte sie 1928. Die teilweise sehr kurzen Stücke sind voll von romantischem Melos. Das Hauptwerk des Abend ist jedoch unbestritten Prokofjews Cellosonate op.119.  Der Komponist litt in dieser Zeit unter der stalinistischen Bedrückung und war verboten. Seine Werke wurden nicht gespielt. Nach einem Konzert des Cellisten Mistlav Rostropowitsch war der Komponist jedoch so beeindruckt, dass er dem Musiker versprach ein Werk für ihn zu komponieren. Erst am 1.3.1950 konnte das Werk dann im kleinen Saal des Moskauer Konservatoriums uraufgeführt werden. Der Komponist Miaskowsky notierte in seinem Tagebuch: „gestern spielten Rostropovich und Richter zum ersten Mal öffentlich die Cellosonate von Prokofiev- ein wundervolles Stück Musik“
 
Alle Komponisten des heutigen Konzertabends bleiben in ihren Schaffen der romantischen Sprache verbunden, und doch hat jeder von ihnen auf seine eigene Weise an die Grenze der Epoche angelangt und diese ausdehnt.
Die beiden Künstler laden zu einen hochemotionalen und mitreißenden musikalischen Erlebnis ein.

Künstler

Nadia Belneeva Klavier / Hristo Kouzmanov Cello

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