Duruflé / Fauré

Duruflé / Fauré

Gabriel Fauré 1845-1924 Psalm 136/7 Super flumina Babylonis, Cantique de Jean Racine, Pavane op 50 - Maurice Duruflé 1902-1986 Requiem op 9

Sonntag, 15. März 2020
2020-03-15 17:00:00 2020-03-15 18:15:00 Europe/Zurich Duruflé / Fauré Gabriel Fauré 1845-1924 Psalm 136/7 Super flumina Babylonis, Cantique de Jean Racine, Pavane op 50 - Maurice Duruflé 1902-1986 Requiem op 9 Kirche Oerlikon
 
Türöffnung 16:30
Beginn 17:00
Ende 18:15
 
Kirche Oerlikon
Oerlikonerstrasse 99
8057 Zürich
Schweiz
 
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Nicht nummerierte Plätze der 3. Kategorie (CHF 30/20/10) auf der Empore oberhalb der vordersten Reihe sind an der Abendkasse 1 Std. vor Konzertbeginn erhältlich.

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Gabriel Fauré 1845-1924 Psalm 136/7 Super flumina Babylonis, Cantique de Jean Racine, Pavane op 50 - Maurice Duruflé 1902-1986 Requiem op 9

1863, mit 16 Jahren, beteiligte sich Gabriel Fauré erstmals an einem Kompositionswettbewerb der „École Niedermeyer“ in Paris, in der er bei Camille Saint-Saëns Klavierunterricht erhielt und von dem er zum Komponieren bewogen wurde. Für seine Vertonung von Psalm 137, „Super flumina Babylonis“, für fünfstimmigen Chor und Orchester, erhielt er eine Auszeichnung.

Mit dem „Cantique de Jean Racine“ errang er 1865 einen ersten Preis im Wettbewerb. Dieses Werk wurde am 4. August 1866 erstmals aufgeführt in einer Fassung mit Streichern und Orgel zur Einweihung der Orgel in der Abtei Saint-Sauveur in Montivilliers. Fauré selbst war der Organist. César Franck, dem das Werk gewidmet ist, leitete es in dieser Fassung in einem Orchesterkonzert am 15. Mai 1875.

Die beiden Frühwerke, welche das grosse Talent Faurés aufzeigen und zusätzlich eine jugendliche Emotionalität mit sich tragen, werden wir zusammen mit seiner bekannten „Pavane“ zur Aufführung bringen.

„Super flumina Babylonis“ wurde bisher nicht editiert und wird sehr selten aufgeführt.

Als Hauptwerk folgt das „Requiem“ von Maurice Duruflé, Orgelvirtuose und Lehrer am Pariser Konservatorium. Ihm gelang es, die gregorianische, mittelalterliche Totenmesse mit einer impressionistisch gefärbten Klangsprache zu einem ganz eigenen Stil zu verbinden. Das 1947 erstmals aufgeführte Werk gehört in die Reihe der wichtigsten französischen kirchenmusikalischen Werke. Es strahlt in grossen Teilen den Frieden und das ewige Licht „lux aeterna“ in positiver, kontemplativer Stimmung aus. In seiner Struktur und Aussage weist es Ähnlichkeit mit der Vertonung der Totenmesse Faurés auf. Duruflé zollte Fauré grosse Anerkennung. Das zeigt sich auch daran, dass er Werke Faurés kompositorisch bearbeitete.

Fauré wie auch Duruflé waren Organisten und vielseitig engagierte Musiker. Ihre Werke sind häufig mit verschiedenen Orchestrierungen, grösseren und kleineren, versetzt und sind für die Aufführungspraxis durch ihre Flexibilität sehr geeignet.

Mitwirkende:
Samina Molfetta, Mezzosopran
Valerio Zanolli, Bass
Kammerorchester Sonare
Martin Rabensteiner, Organist
Messias-Chor Zürich-Oerlikon
Lisa May-Appenzeller, Leitung

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