Eva Menasse und das Schweigen über Tat und Täter

Eva Menasse und das Schweigen über Tat und Täter

Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Sacha Batthyany moderiert – nicht ohne Grund, denn Dunkelblum hat auch was mit ihm zu tun …

Mittwoch, 27. Oktober 2021
2021-10-27 20:30:00 2021-10-27 22:00:00 Europe/Zurich Eva Menasse und das Schweigen über Tat und Täter Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Sacha Batthyany moderiert – nicht ohne Grund, denn Dunkelblum hat auch was mit ihm zu tun … Karl der Grosse
 
Türöffnung 20:15
Beginn 20:30
Ende 22:00
 
Karl der Grosse
Kirchgasse 14
8001 Zürich
Schweiz
 
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Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade der österreichischen Gemeinde verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Sacha Batthyany moderiert – nicht ohne Grund, denn Dunkelblum hat auch was mit ihm zu tun …

Wie in einem Spuk tauchen Spuren des alten Verbrechens auf – und konfrontieren die Dunkelblumer mit einer Vergangenheit, die sie längst für erledigt hielten. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter.
In ihrem neuen Roman entwirft Eva Menasse ein grosses Geschichtspanorama am Beispiel einer kleinen Stadt, die immer wieder zum Schauplatz der Weltpolitik wird, und erzählt vom Umgang der Bewohner mit einer historischen Schuld. «Dunkelblum» (Kiepenheuer & Witsch) ist ein schaurig-komisches Epos über die Wunden in der Landschaft und den Seelen der Menschen, die, anders als die Erinnerung, nicht vergehen.
Sacha Batthyany ist in seinem Buch «Und was hat das mit mir zu tun?» seiner Familiengeschichte gefolgt, die ihn auch nach «Dunkelblum», bzw. eben nach Rechnitz führen, wo wenige Wochen vor Kriegsende nach einem rauschenden Fest im Schloss von Gräfin Margit Thyssen-Batthyány 180 Juden erschossen wurden.

Künstler

Eva Menasse, Sacha Batthyany

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