Imago Musicae - Ensemble Concerto Scirocco

Imago Musicae - Ensemble Concerto Scirocco

Musik des 17. Jahrhunderts auf historischen Instrumenten

Sonntag, 4. Juli 2021
2021-07-04 17:00:00 2021-07-04 18:30:00 Europe/Zurich Imago Musicae - Ensemble Concerto Scirocco Musik des 17. Jahrhunderts auf historischen Instrumenten Klosterkirche
 
Türöffnung 15:30
Beginn 17:00
Ende 18:30
Klosterkirche
Klosterplatz 1
8462 Rheinau
Schweiz
 
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Musik des 17. Jahrhunderts auf historischen Instrumenten

Wo im instrumentalen Repertoire Worte fehlten, nutzten Komponisten und Instrumentalisten Rhetorik, um die Zuhörer ebenso zu bewegen, zu verzaubern und zu begeistern wie dies ein Sänger getan hätte. Der nachahmende Stil war eine universelle Sprache, die den Zauber der Natur und die Arbeit der Menschen wiedergab: wir finden das einsame und melodiöse Lied der Nachtigall, einige verspielte Dialoge zwischen der Henne im Hof und dem Kuckuck im Wald, aber auch den pulsierenden Rhythmus der Schlacht oder die hypnotische Wirkung des Glockenklangs. Die Tänze hatten auch ihre eigene emotionale Rhetorik: Der lebendige und sonnige Rhythmus erklingt in der festlichen Ciaccone, ein sehr beliebtes Genre seiner Zeit, inspiriert vermutlich von alten spanischen Tänzen. Ganz anders die ruhige und faszinierende Atmosphäre der Dämmerung im Ballo delle Ombre. Schließlich ist die Schönheit des sog. modernen Stils in der gleichnamigen Canzone erkennbar, mit ihrer neuen und intensiven harmonischen Ausdruckskraft und begleitet von einem continuo, in der die oberen Stimmen eine bewegende Rede halten, während das Continuo das harmonische Universum betont.

Das  2009 gegründete Tessiner Ensemble Concerto Scirocco widmet sich der historisch informierten Aufführung von Renaissance- und Barockmusik. Die jungen Künstlerinnenn und Künstler, die sich während ihres Studiums an der Schola Cantorum Basiliensis kennengelernt haben, begeistern sich für die Musik der Renaissance, des Frühbarocks und der Barock und versuchen, persönliche Kreativität mit einem Bewusstsein für historische Aufführungspraktiken zu verbinden.‎

Künstler

Alfia Bakieva (Barockvioline), Giulia Genini (Blockflöten, Dulzian), Luca Bandini (Violine), Giovanni Bellini (Theorbe), Michele Vannelli (Cembalo)

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