Josef und Maria - Schauspiel von Peter Turrini

Josef und Maria - Schauspiel von Peter Turrini

Nachtwächter Josef und Putzfrau Maria, beide pensioniert, treffen sich am Hl. Abend 1991 im Personalraum eines leeren Kaufhauses. Zwei einsame Menschen, die versuchen, einander die Wertschätzung zu geben, die ihnen von ihrer Mitwelt versagt wird.

Samstag, 14. März 2020
2020-03-14 14:00:00 2020-03-14 15:20:00 Europe/Zurich Josef und Maria - Schauspiel von Peter Turrini Nachtwächter Josef und Putzfrau Maria, beide pensioniert, treffen sich am Hl. Abend 1991 im Personalraum eines leeren Kaufhauses. Zwei einsame Menschen, die versuchen, einander die Wertschätzung zu geben, die ihnen von ihrer Mitwelt versagt wird. Theatersaal in der Carl-Orff-Schule, Sinsheim, Werderstr. 8
 
Türöffnung 13:30
Beginn 14:00
Ende 15:20
 
Theatersaal in der Carl-Orff-Schule, Sinsheim, Werderstr. 8
Werderstr. 8
74889 Sinsheim
Deutschland
 
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Keine Pause - Spielzeit ca. 80 Minuten

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Nachtwächter Josef und Putzfrau Maria, beide pensioniert, treffen sich am Hl. Abend 1991 im Personalraum eines leeren Kaufhauses. Zwei einsame Menschen, die versuchen, einander die Wertschätzung zu geben, die ihnen von ihrer Mitwelt versagt wird.

Heiligabend 1991 nach Ladenschluss, die letzten Kunden sind mit Geschenken nach Hause geeilt. Jetzt beginnt für die Putzfrau Maria die Schicht; im Personalraum begegnet sie Josef, dem Mann von der Wach- und Schließgesellschaft. Zunächst zögernd erzählen sie einander aus ihrem Leben – Komisches mischt sich mit Tragischem, Gegenwart mit Vergangenheit, Härte mit Sentimentalität.

Das Stück wurde in viele Sprachen übersetzt und weltweit gespielt.

Josef ein übriggebliebener Verfechter des Sozialismus. Früher hätten sie ihn beschimpft, sagt er, aber jetzt hören sie ihm nicht einmal mehr zu. Was bleibt denn von einem übrig, wenn nichts von einem übrigbleibt, fragt ihn Maria, die vor 50 Jahren einmal eine Varieté-Tänzerin gewesen ist und ihrer Schwiegertochter und ihrem Sohn nur noch auf die Nerven geht.

Übriggebliebene, lächerlich Gewordene in einem ausklingenden Jahrhundert. Aber vielleicht können sie, die von niemand anderem mehr wahrgenommen, gebraucht oder gemocht werden, einander wahrnehmen?

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