Leben in den Wäldern

Leben in den Wäldern

Lieder von Charles Ives, Aaron Copland, Paul Bowles und Edward Rushton (UA) sowie Texte von Henry David Thoreau.

Dienstag, 18. Mai 2021
2021-05-18 19:30:00 2021-05-18 21:00:00 Europe/Zurich Leben in den Wäldern Lieder von Charles Ives, Aaron Copland, Paul Bowles und Edward Rushton (UA) sowie Texte von Henry David Thoreau. Alter Stadthaussaal
 
Türöffnung 18:30
Beginn 19:30
Ende 21:00
 
Alter Stadthaussaal
Marktgasse 53
8400 Winterthur
Schweiz
 
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Abendkasse ab 18.30 Uhr (nur Bargeld).

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Lieder von Charles Ives, Aaron Copland, Paul Bowles und Edward Rushton (UA) sowie Texte von Henry David Thoreau.

Von 1845 bis 1847 lebte der Schriftsteller Henry David Thoreau in einer selbstgezimmerten Holzhütte am Ufer des Walden-Sees in der Nähe von Concord/Massachusetts, um «die schwierige Kunst des Lebens zu üben». In seinen brillanten Essays – allen voran Walden oder Leben in den Wäldern – formulierte er seine auf dem Boden des Transzendentalismus Neu-Englands gewachsenen non-konformistischen Ideen über die Freiheit des Menschen und seinen Bezug zur Natur, die nach wie vor hochaktuell und bedenkenswert sind.

Thoreaus Texten werden – als assoziative Kommentare – Lieder amerikanischer Komponisten zur Seite gestellt. Im Mittelpunkt steht dabei zum einen eine Auswahl aus Charles Ives’ 114 Songs (1921): Ives Musik ist vom selben amerikanisch geprägten Individualismus wie Thoreaus Denken und aufgrund ihrer Nähe zum Transzendentalismus schon fast eine Art «klingende Philosophie». Zum andern sind es Aaron Coplands vielschichtige Twelve Poems of Emily Dickinson (1950), die musikalisch aus den Quellen der Alten und der Neuen Welt schöpfen und das Denken der grossen Dichterin Neu-Englands umkreisen. Dickinsons Gedichte, die bereits in die Moderne weisen, sind über die Themen Natur, Leben, Tod und Ewigkeit ebenfalls mit den Ideen Thoreaus verbunden. Eine Hommage an Emily Dickinson sind auch die zwei von klangundszene in Auftrag gegebenen Gedichtvertonungen von Edward Rushton.

Künstler

Adrian Furrer Sprecher, Anna Gschwend Sopran, Edward Rushton Klavier, Rachel Eisenhut Konzept. Produktion klangundszene

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