Liederabend Andrea Suter / Leila Pfister / Riccardo Bovino

Liederabend Andrea Suter / Leila Pfister / Riccardo Bovino

„NACHTREIGEN“

Freitag, 29. Oktober 2021
2021-10-29 19:30:00 2021-10-29 21:30:00 Europe/Zurich Liederabend Andrea Suter / Leila Pfister / Riccardo Bovino „NACHTREIGEN“ Stadtkirche Liestal
 
Türöffnung 18:45
Beginn 19:30
Ende 21:30
 
Stadtkirche Liestal
Rosengasse 1
4410 Liestal
Schweiz
 
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„NACHTREIGEN“

Andrea Suter und Leila Pfister widmen sich in ihrem Programm der schwarzen Romantik. Die mythischen Frauenbilder der europäischen Neuzeit werden in der Kunst der deutschen Romantik zu einem verklärten Archetypus zwischen Dämonisierung und Erotik – ein Thema, das Komponisten nicht zuletzt deshalb inspirierte, weil hier das Unausgesprochene, das Geheimnisvolle im Mittelpunkt steht, etwas, das der Musik selbst ebenso innewohnt. Hexen, Nixen, Sirenen und Feen – sie alle tauchen in den Liedern von Schubert, Mendelssohn, Brahms und Reger auf und führen mit ihren Melodien in diese verborgene Welt. Ein besonderer Programmpunkt sind die Eichendorff-Lieder Friedrich Guldas, die dieser als 16-jähriger Musikstudent komponierte, bevor er als Pianist Weltruhm erlangte.

Andrea Suter wurde in Zürich geboren und ist in Sissach aufgewachsen. An der Hochschule der Künste Bern studierte sie bei Hans Peter Blochwitz, an der Zürcher Hochschule der Künste bei Roswitha Müller und schloss ihre Studien 2011 mit dem Master of Music Performance mit Auszeichnung ab. Sie war mehrmalige Preisträgerin des Migros-Gesangswettbewerbs als Solistin.
Für die Spielzeit 2012/13 wurde sie für das Opernstudio OperAvenir des Theater Basel ausgewählt und debütierte mit mehreren Partien ihres Fachs wie Gretel in «Hänsel und Gretel», Oscar in «Un ballo in maschera» und Grilletta in Haydns «Lo speziale». Eine Masterclass mit Dame Kiri Te Kanawa gehört zu den wichtigen Impulsen in dieser Zeit. Auftritte als Solistin mit der Sinfonietta Basel, dem Basler Sinfonieorchester, dem Musikkollegium Winterthur und dem Capriccio Barockorchester. Bei den Opera-Box-Produktionen des Zürcher Kammerorchesters wurde sie wiederholt für Hauptpartien der Operette engagiert. Zuletzt sang sie Ännchen in «Freischütz», Susanna in Paisiellos «Nina» in einer Produktion des Theater Konstanz sowie die Gretli in einer Urfassung Meyer von Schauensees «Engelbergischer Talhochzeit». 2016 führte sie am Theater Winterthur die Kinderoper «Reise nach Tripiti» auf und debütierte als Dorinda in Händels «Orlando», 2018 als Christel in «Der Vogelhändler», 2019 Anna Reich in «Die lustigen Weiber von Windsor».
Mit ihrem Lied-Duo-Partner Riccardo Bovino verbindet sie eine enge musikalische Zusammenarbeit in der Pflege des Liedrepertoires. Ihre Liebe gilt auch dem Oratorienrepertoire und dem Musizieren in wechselnden kammermusikalischen Besetzungen. Zu kürzlich aufgeführten Partien gehören Rossinis Stabat Mater, C. Orffs Carmina Burana und Mozarts Messe in c-moll.

Leila Pfister, geboren in Basel, studierte in Zürich und Bern. Die Mezzosopranistin ersang sich Stipendien und Preise in der Schweiz und an diversen internationalen Gesangswettbewerben. In der Kritikerumfrage des Magazins Opernwelt wurde sie für ihre Angelina («La Cenerentola») zur besten Nachwuchssängerin 2011 nominiert. In ihrem ersten Engagement am Theater Aachen sang sie u.a. Mrs.Quickly, Geneviève, Suzuki, Ljubov (in Tchaikowskij’s «Mazeppa») und die Titelpartie in «La Cenerentola». Im Ensemble der Staatsoper Nürnberg war sie z.B. als Magdalene in Wagners «Meistersingern», als Dorabella, als Hedwige («Tell»), Erda («Rheingold»/«Siegfried»), Hexe («Hänsel und Gretel») und als Carmen zu hören. Sie musizierte u.a. mit den Dirigenten Paul Agnew, Fabrice Bollon, Marcus Bosch, Andrey Boreyko, Howard Griffiths, Péter Halász oder Alexander Liebreich; mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester Aachen, Berner Sinfonieorchester, Zürcher Kammerorchester, Capriccio Basel, Münchner Kammerorchester, Staatsphilharmonie Nürnberg. Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Werner Düggelin, Kristian Frédric, Peter Konwitschny, Stefan Otteni, Joan Anton Rechi, Georg Schmiedleitner, Laura Scozzi, Alexander von Pfeil.Pfisters Konzerttätigkeit führte sie ans Menuhin Festival Gstaad, den fränkischen Sommer, die Herrenchiemsee Festspiele; in die Tonhalle Zürich, das KKL Luzern, die Liederhalle Stuttgart und die Berliner Philharmonie. 2009 debutierte sie, begleitet von Hartmut Höll, am Lucerne Festival. Ihre intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik führte die Sängerin an viele internationale Festivals, z.B.die Münchener Biennale.Radio-Mitschnitte und CD- Aufnahmen dokumentieren ihre Vielseitigkeit; u.a. erschien eine CD mit Judit Polgar, Klavier bei oehms classics und mit Hartmut Höll, Klavier beim Label Capriccio.

Künstler

Andrea Suter/Leila Pfister/Riccardo Bovino

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