W.A. Mozart: Requiem d-Moll, KV 626 (La Partita, BachCollegium, Leitung: Bernhard Hunziker)

W.A. Mozart: Requiem d-Moll, KV 626 (La Partita, BachCollegium, Leitung: Bernhard Hunziker)

Das Requiem wird ergänzt mit folgenden Werken von W.A. Mozart: Exsultate jubilate (KV 165), Ave verum (KV 618)

Sonntag, 15. September 2019
2019-09-15 17:00:00 2019-09-15 19:00:00 Europe/Zurich W.A. Mozart: Requiem d-Moll, KV 626 (La Partita, BachCollegium, Leitung: Bernhard Hunziker) Das Requiem wird ergänzt mit folgenden Werken von W.A. Mozart: Exsultate jubilate (KV 165), Ave verum (KV 618) Klosterkirche Rheinau
 
Türöffnung 16:00
Beginn 17:00
Ende 19:00
 
Klosterkirche Rheinau
Klosterinsel
8462 Rheinau
Schweiz
 
Karte anzeigen
Website des Veranstalters

Tickets kaufen

Rechnung SOFORT Überweisung MasterCard Visa American Express PostFinance SEPA Lastschrift

Das Requiem wird ergänzt mit folgenden Werken von W.A. Mozart: Exsultate jubilate (KV 165), Ave verum (KV 618)

Zahlreich sind die Mythen und Legenden, welche sich um Mozarts letztes Werk ranken. Er starb, 35jährig, mitten in der Arbeit – das unvollendete Requiem wurde zu seinem Vermächtnis und erfreut sich bis heute ungebrochener Popularität.

Ein mysteriöser Besteller soll diese Totenmesse in Auftrag gegeben und im Voraus bezahlt haben. Um das Honorar nicht zurückerstatten zu müssen, suchte seine mittellose Witwe Constanze einen mit Mozarts Kompositionsweise vertrauten Komponisten, der das Fragment vollenden würde. Und vertraute die Fertigstellung dem späten, erst 25-jährigen Mozartschüler Franz Xaver Süssmayr an. Die heutige Aufführung stützt sich auf die Edition von Ulrich Leisinger, welche dieser 2006 für den Carus Verlag erstellt hat. Die Handschrift, welche diesem „Kombinationswerk“ zugrunde liegt, findet sich in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. 

Mögen auch Auftrag und Entstehungsgeschichte nach wie vor unklar sein – unbestritten handelt es sich um menschliche, einfache, berührende Musik, voll jener Emotionen, welche wir mit dem Tod verbinden: Wut, Verzweiflung, Trauer, Hoffnung, Trost.

Das Ensemble LA PARTITA  wurde 1974 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, neben bekannten Werken aus dem Barock und der Klassik selten gehörte Kompositionen zur Aufführung zu bringen. Neben einem regen Konzertbetrieb in In- und Ausland spielte das Ensemble 1983 - 2004 in Salzburg im Rahmen der Festungskonzerte. Seit 1995 konzertiert La Partita auch regelmässig in der Vivaldi–Kirche Santa Maria della Pieta, in der Basilica dei Frari und in der Kirche Santa Maria dei Miracoli in Venedig. 1995 führte eine ausgedehnte Konzertreise zusammen mit den Zürcher Sängerknaben nach Belgien und Holland, Rom und Florenz. Konzerte in Österreich und Italien erweiterten in den letzten Jahren den Tätigkeitsbereich des Ensembles. Ein weiterer Höhepunkt war 2004 eine erfolgreiche Konzerttournee nach Mexiko. 2007 musizierte La Partita unter Leitung von Helmut Rilling, Stuttgart, in der Kirche St. Peter in Zürich.

Das Bach Collegium Zürich (BCZ) wurde im Jubiläumsjahr 2000 zum 250. Todestag Johann Sebastian Bachs in Zürich gegründet, mit der Idee, das Oeuvre des Thomaskantors schwerpunktmässig zu pflegen. Es hat einen namhaften Teil des Bachschen Gesamtwerks aufgeführt. Darüber hinaus wurde das Repertoire kontinuierlich mit ausgesuchten Kompositionen von der Renaissance bis zur Moderne erweitert. Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums unternahm das BCZ eine Tournee nach Deutschland, gekrönt von der Übernahme zweier "Motetten" in der Leipziger Thomaskirche. 2011 organisierte der Verein zum dritten Mal die Internationalen Bach-Tage Zürich. Einmalig waren 2013 die szenischen Aufführungen von Bachs Johannes-Passion. Nebst den traditionellen Passions-, Bettags-, Advents- und Gastkonzerten im In- und Ausland tritt das Ensemble monatlich in der Wasserkirche Zürich im Rahmen des Zyklus "Musik und Wort" mit Musik von Bach auf und setzt dabei seinen Bachkantaten-Zyklus fort.

Künstler

Ensemble La Partita, Chor BachCollegium Zürich (Leitung: Bernhard Hunziker); Solisten: Carmela Konrad (Sopran), Julia Husmann (Alt), Tilman Beierlein (Tenor), Samuel Zünd (Bass)

Bitte warten...