Barocke Klänge - J.S. Bach & G. F. Händel

Barocke Klänge - J.S. Bach & G. F. Händel

J. S. Bach: Kantate BWV 61 "Nun komm der Heiden Heiland" & Konzert für Oboe und Violine BWV 1060R / G.F. Händel: Salve Regina & Chandos Anthems Nr. 4 & 6

Sunday, 2. December 2018
2018-12-02 16:00:00 2018-12-02 17:45:00 Europe/Zurich Barocke Klänge - J.S. Bach & G. F. Händel J. S. Bach: Kantate BWV 61 "Nun komm der Heiden Heiland" & Konzert für Oboe und Violine BWV 1060R / G.F. Händel: Salve Regina & Chandos Anthems Nr. 4 & 6 Französische Kirche Bern
 
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J. S. Bach: Kantate BWV 61 "Nun komm der Heiden Heiland" & Konzert für Oboe und Violine BWV 1060R / G.F. Händel: Salve Regina & Chandos Anthems Nr. 4 & 6

Bachs Kantate BWV 61 über Luthers Adventslied „Nun komm der Heiden Heiland“ (Textdichtung von Erdmann Neumeister) entstand in Bachs Weimarer Zeit. Die Uraufführung fand am 2. Dezember 1714 statt. Das Doppelkonzert für Oboe und Violine BWV 1060R in c-Moll ist eine Rekonstruktion des Konzertes c-Moll für 2 Cembali BWV 1060. Wie man heute weiss, sind mehrere Konzerte für 2 und mehr Cembali aus der Feder Bachs eigene Übertragungen früher entstandener Konzerte für Soloinstrumente. Aus den Quellenhinweisen wissen wir auch, dass das entsprechende Konzert für 2 Cembali auf ein früheres, verschollenes Konzert für Oboe und Violine zurückging. Das 3-sätzige Doppelkonzert für Violine und Oboe ähnelt in vielfacher Weise dem Doppelkonzert für zwei Violinen d-Moll BWV 1043.
Von Händels geistlichen Werken sind heute v.a. seine grossen Oratorien oder seine Te Deum-Kompositionen einem breiten Publikum bekannt. Dass Händel auch weniger umfangreichere Stücke geschrieben hat, wird oft vergessen. Das 4-sätzige „Salve Regina“ g-Moll, ein Paradestück für jede gestandene Sopranistin, ist eine Komposition des 1707 aus Hamburg in Rom eintreffenden Lutheraners Händel. Obwohl er eine Konvertierung zum Katholizismus strikte ablehnte, hatte er keine Mühe, katholische Kirchenmusik für seine Gönner und Förderer zu schreiben. Als Händel sich im Frühjahr 1707 dem Prinzen Francesco Maria Ruspoli zuwandte und im Mai / Juni desselben Jahres auf dessen Landsitz in Viganello weilte, entstand das „Salve Regina“ als Geistliches Konzert für Sopran, 2 Violinen, Violoncello und konzertierender Orgel. Die Uraufführung fand während der Vesper am Sonntag, 19. Juni mit der Sopranistin Margherita Durastanti statt.
Dass Händel sich problemlos den Traditionen und Konventionen seiner Aufenthaltsorte bzw. deren Länder und Sprachen anpassen konnte, beweisen seine in englischer Sprache komponierten elf Anthems für den Herzog James Brydges, Earl of Carnarvon und späteren Duke of Chandos im Norden Londons. Die spezifisch englische Gattung des Anthems ist eine Art mehrsätzige „Psalmkantate“ mit Solisten, kleinem Chor und Orchester. Die Chandos-Anthems entstanden in den Jahren 1717 bis 1720 und waren für Privataufführungen des Herzogs geschrieben worden. Die für dieses Adventskonzert programmierten Anthems Nr. 4 „O sing unto the Lord“ (Psalm 96) und Nr. 6 „As Pants the Hart“ (Psalm 42) sind 7-sätzige Werke mit einer einleitenden Sinfonia oder Sonata. Die Orchesterbesetzung weist neben Streichern, Oboe, Fagott und Orgel auf. Neben vollstimmigen Passagen treten durchsichtige kammermusikalisch komponierte Partien. Ebenso komponierte Händel mehrere Instrumentalsoli für Oboe oder Violine in einzelne Sätze ein.

Artists

Laurence Guillod, Sopran; Christoph Waltle, Tenor; Romain Hüzeler, Violine; Marc Bonastre, Oboe; CANTO CLASSICO & ORCHESTRA CLASSICA, Willi Derungs, Leitung

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