Soul Injury®

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WEITERBILDUNG: SOUL INJURY® ALS RESSOURCE IN KRISENINTERVENTIONEN

Monday, 6. May 2019
2019-05-06 09:15:00 2019-05-07 11:30:00 Europe/Zurich Soul Injury® WEITERBILDUNG: SOUL INJURY® ALS RESSOURCE IN KRISENINTERVENTIONEN Universitiät Zürich, im Zentrum für Weiterbildung
 
Doors open 09:00
Begin 09:15
End Tue 07.05.2019, 11:30
 
Universitiät Zürich, im Zentrum für Weiterbildung
Schaffhauserstrasse 228
8057 Zürich
Switzerland
 
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Im Kurspreis inbegriffen sind das Kursmaterial sowie die Pausenverpflegungen (Morgen und Nachmittag) und das Mittagessen (1. Kurstag). Durch Ihre Zahlung wird die Buchung verbindlich. Das Kursgeld wird nicht zurück erstattet.

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WEITERBILDUNG: SOUL INJURY® ALS RESSOURCE IN KRISENINTERVENTIONEN

VULNERABEL, TRAUMA UND POSTTRAUMATISCHE BELASTUNGSSTÖRUNG:
SOUL INJURY® kommt ursprünglich aus der Hospiz Szene und wurde in den USA in der Betreuung und Behandlung von über 10’000 Kriegsveteranen erarbeitet. Die meisten dieser Patienten litten an einem Trauma oder an einer PTBS (Posttraumatischen Belastungsstörung). Einige dieser Veteranen sagten: „Warum muss ich sterben um das zu lernen". SOUL INJURY® ist inzwischen ein Behandlungskonzept für Kriseninterventionen auch ausserhalb der End of Life Care.
Jetzt gibt es die Möglichkeit, SOUL INJURY® auch in Europa kennen zu lernen.

ALS UNTERSTÜTZUNG IN KRISENINTERVENTIONEN:
Das Behandlungskonzept SOUL INJURY® wird unterstützend bei therapeutischen PTBS-,  Krisen- und Stressinterventionen empfohlen und ist eine wertvolle Ressource für Menschen, die beruflich mit vulnerablen Menschen in Kontakt kommen. Berufsgruppen wie zum Beispiel Firstresponders etc. begegnen oftmals Kindern und Erwachsenen, welche von einer Soul Injury betroffen sind. Wie gehen wir damit um?

IN DIESEM SEMINAR ERHALTEN SIE:

  • Eine Vertiefung Ihres Wissens über die Gefühle von Trauer, Schuld und Scham, welche in Krisensinterventionen meist im Vordergrund stehen
  • Tipps zur Begleitung von Versöhnungsprozessen
  • Ein Kommunikations-Tool für Kriseninterventionen
  • Eine "einfache und erweiterte" Selbstreflexion, welche die Kommunikation für Krisengespräche zu verbessern hilft
  • Das Verständnis dafür, weshalb eine frühere Hilflsoigkeit wieder zum Trigger werden kann
  • Einsicht in diverse Fallbeispiele
  • Einblick in die "Anchoring Heart Technique" mit drei Einsatzmöglichkeiten in Akutsituationen
  • Einen kurzen Überblick der aktuellen Neurowissenschaft in Bezug auf PTBS
  • Einblicke in die drei Fachkompetenzen der professionellen Spiritual Care, welche in Kriseninterventionen eine weitere Ressource bietet

DAS BEHANDLUNGSKONZEPT SOUL INJURY® WIRD VON VERSCHIEDENEN WINKELN AUS DER PRAXIS BETRACHTET UND DIE MÖGLICHKEITEN ZUR FRAGESTELLUNG WERDEN AUFGEZEIGT:

  • Was hat eine Soul Injury mit einer PTBS zu tun?
  • Woran erkenne ich eine Soul Injury?
  • Wie entsteht eine Soul Injury?
  • Welche Hirnregionen sind bei PTBS betroffen?
  • Medikamente und wenn ja, welche?
  • Was können wir im Akutfall unternehmen?
  • Was hat die Bindungstheorie mit Trauer zu tun und wie hilft uns das weiter?
  • Warum Vergebung?
  • Welches Verständnis wird nötig sein um adäquat zu begleiten?
  • Gibt es eine spezielle Haltung in der Kommunikation, die uns weiterbringen kann?
    etc.
ZUSATZMODUL- STRESSPRÄVENTION
Dieses Seminar bietet am 2. Kurstag noch ein weiteres Programm an, welches darauf ausgerichtet ist, "an sich selbst zu denken", um sich vor Burn-Out zu schützen. Dieses Zusatzmodul bietet die Möglichkeit, belastende Berufsereignisse ablegen zu können.

Artists

Tages-Referentin: Sandra Ulrich ist seit 2007 selbständig in der Beratung und hat sich in den USA ausbilden lassen, um das Behandlungskonzept Soul Injury ® auch zu uns bringen zu können. Begleitend hat sie ihre CAS Arbeit an der Universität in Bern zu Soul Injury ® geschrieben. Ihre vielfältigen Ausbildungen im Bereich Palliative Care und End of Life Care hat sie an der Universität in Bern mit dem Schwergewicht der Spiritual Care abgeschlossen. Sie leitet eine internationale Studie zum Thema, ist Autorin eines Kinderbuches und engagiert sich privat als Vorstandsmitglied im Verein von Palliativ Zug. Ihr Abstract zu diesem Thema wurde beim EAPC (16th World Congress of the European Association for Palliative Care) angenommen und wird diesen Mai 2019 in Berlin vertreten sein.

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