Berthold Seliger

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Lesung: «Vom Imperiengeschäft» Konzerte – Festivals – Streaming – Soziales Wie Großkonzerne die kulturelle Vielfalt zerstören

lundi, 27. mai 2019
2019-05-27 20:20:00 2019-05-27 22:22:00 Europe/Zurich Berthold Seliger Lesung: «Vom Imperiengeschäft» Konzerte – Festivals – Streaming – Soziales Wie Großkonzerne die kulturelle Vielfalt zerstören el Lokal – Die allerletzte Insel an der Sihl
 
Ouverture des portes 19:00
Début 20:20
Fin 22:22
 
el Lokal – Die allerletzte Insel an der Sihl
Gessnerallee 11
8001 Zürich
Suisse
 
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Lesung: «Vom Imperiengeschäft» Konzerte – Festivals – Streaming – Soziales Wie Großkonzerne die kulturelle Vielfalt zerstören

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»Seliger spricht Klartext, sein profundes Wissen über das Musikbusiness stammt aus erster Hand ...« Der Standard

»Seliger ist ein Überzeugungstäter. Er liebt Musik, das merkt man seinen Texten an. Deswegen plädiert er heftig und oftmals hoch unterhaltsam dafür, dem regierenden neokapitalistischen Markt nicht kampflos das Feld zu überlassen.« Rocks

Berthold Seliger, Publizist und seit über dreißig Jahren Konzertagent und Tourneeveranstalter, berichtet über die Neustrukturierung der Märkte in der Musikindustrie. Er nimmt die aktuellen Entwicklungen bei den Konzentrationsprozessen in der deutschen und internationalen Konzertbranche und die dubiosen Tricks im Ticketing zumAnlaß für konkrete Vorschläge, wie man mit konsequenter Gesetzgebung die Machenschaften der Konzerne eindämmen könnte, die die kulturelle Vielfalt gefährden. Seliger erklärt, wie unabhängige Musikclubs, soziokulturelle Zentren und künstlerorientierte Festivals Möglichkeitsräume werden, in denen eine Kultur jenseits der Konzerne stattfinden kann, und wie das Musikstreaming funktioniert. Er beschreibt die soziale Situation von Musikern und Kulturarbeitern und schlägt Lösungen wie Mindestgagen vor. Der Grundgedanke seiner Überlegungen sind immer die Interessen der Musiker und der Konzertbesucher. Nur wenn sich diese gegen die Imperiengeschäfte der Kulturindustrie wehren, wird die kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft erhalten bleiben.

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