Méta-Jean 2

Méta-Jean 2

Sechs Bühnenfiguren verhalten sich wie Teile eins Räderwerks, wie wir es z.B. von Tinguely kennen. Mit sich ständig überlagernden Spielsituationen kreieren die MusikerInnen, Tänzer und Schauspieler skurrile und überraschende Bilder und Töne.

jeudi, 16. janvier 2020
2020-01-16 20:00:00 2020-01-16 21:15:00 Europe/Zurich Méta-Jean 2 Sechs Bühnenfiguren verhalten sich wie Teile eins Räderwerks, wie wir es z.B. von Tinguely kennen. Mit sich ständig überlagernden Spielsituationen kreieren die MusikerInnen, Tänzer und Schauspieler skurrile und überraschende Bilder und Töne. Kunstraum Walcheturm
 
Ouverture des portes 19:30
Début 20:00
Fin 21:15
 
Kunstraum Walcheturm
Kanonengasse 20
8004 Zürich
Suisse
 
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Sechs Bühnenfiguren verhalten sich wie Teile eins Räderwerks, wie wir es z.B. von Tinguely kennen. Mit sich ständig überlagernden Spielsituationen kreieren die MusikerInnen, Tänzer und Schauspieler skurrile und überraschende Bilder und Töne.

Méta-Jean bezieht sich auf Jean Tinguely’s animierte Skulpturen, die Kunstwerke erschaffen. Sechs Bühnenfiguren verhalten sich wie Teile eins Räderwerks. Mit sich ständig überlagernden Spielsituationen kreieren vier MusikerInnen, ein Tänzer und ein Schauspieler skurrile und überraschende Bilder und Töne. Dabei werden alltägliche Situationen verdichtet, und die Aktionen der Ausführenden werden zwar autark ausgeführt, bilden aber EINE Partitur. Grundlage der Méta-Jean-Idee ist die der Wiederholung und der immerwährenden Veränderung. MusikerInnen, Tänzer und Schauspieler sind permutierende Organismen. Ihre Klänge und Aktionen überschneiden sich und führen zu skurrilen Begegnungen. Jede Aktion hat ihre eigene Zeit, d.h. sie gehört zum Räderwerk von immer wiederkehrenden Aktionen und Koinzidenzen. Die Aktionen stehen in einem ständig wechselnden Zeitverhältnis zueinander. Dies ergibt einen sich ständig erneuernden Rhythmus und eine Vielfalt von Beziehungen, die immer wieder (auch zufällig) offensichtliche Bezüge schaffen und manchmal im Widerspruch zu einander stehen, d.h. völlig ungewöhnliche und neue Sicht- und Hörweisen entstehen lassen. Das Ganze ergibt ein System von ineinandergreifenden Räderwerken, an dem sich verschiedene Zeit-, Klang- und Aktionseinheiten überlagern. Poesie, Skurrilität und Melancholie sind das Resultat. Das Trio lll-Vll-Xll möchte, zusammen mit drei PerformerInnen die Ideen von MÉTA-JEAN 1 (das Stück wurde am 27.3.2018 als teilszenische Musikperformance im Theater Rigiblick in Zürich aufgeführt) spartenübergreifend weiterführen.


Artistes

Trio III VII XII

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