SCHICKSAL - Concert Hall Andermatt

SCHICKSAL - Concert Hall Andermatt

Sind es Zufälle, die den Verlauf des Lebens ergeben? Oder gibt es eine höhere Macht, die eine Richtung vorgibt? Gibt es das Schicksal? Und wenn ja, wie gehen wir damit um? Diese Fragen berührten Generationen – darunter auch Komponisten wie Ratcliff, Schoeck oder Dvorák. Das ZJSO macht sich auf eine musikalische Entdeckungsreise und ergründet diese Fragen rund um das Schicksal.

dimanche, 29. août 2021
2021-08-29 17:00:00 2021-08-29 18:30:00 Europe/Zurich SCHICKSAL - Concert Hall Andermatt Sind es Zufälle, die den Verlauf des Lebens ergeben? Oder gibt es eine höhere Macht, die eine Richtung vorgibt? Gibt es das Schicksal? Und wenn ja, wie gehen wir damit um? Diese Fragen berührten Generationen – darunter auch Komponisten wie Ratcliff, Schoeck oder Dvorák. Das ZJSO macht sich auf eine musikalische Entdeckungsreise und ergründet diese Fragen rund um das Schicksal. Andermatt Concert Hall
 
Ouverture des portes 16:30
Début 17:00
Fin 18:30
 
Andermatt Concert Hall
Bärengasse 1
6490 Andermatt
Suisse
 
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Sind es Zufälle, die den Verlauf des Lebens ergeben? Oder gibt es eine höhere Macht, die eine Richtung vorgibt? Gibt es das Schicksal? Und wenn ja, wie gehen wir damit um? Diese Fragen berührten Generationen – darunter auch Komponisten wie Ratcliff, Schoeck oder Dvorák. Das ZJSO macht sich auf eine musikalische Entdeckungsreise und ergründet diese Fragen rund um das Schicksal.

Zum Orchester:

Das ZJSO organisiert auf ehrenamtlicher Basis und unter professioneller Leitung seit der Gründung im 2012 musikalische Projekte, um jungen Musizierenden aus der ganzen Zentralschweiz eine Plattform für die regelmässige Aufführung symphonischer Werke auf höchster Qualität zu schaffen. Es bietet als Ergänzung zu bereits bestehenden Formationen eine qualitativ hochstehende, schulunabhängige Möglichkeit, zusammen mit anderen Jungtalenten im Feld der symphonischen Musik Erfahrungen zu sammeln, eigene Fertigkeiten zu verbessern und Orchesterwerke verschiedener Epochen kennenzulernen. Mit innovativen Ideen und Crossover-Projekten wird musikalisches Neuland betreten und den Jugendlichen Kreativität und Flexibilität beim Musizieren nähergebracht. Zudem werden junge Solisten, Komponisten und Dirigenten durch die Einbindung in Konzertprogramme und die Organisation der Projekte gefördert.

 

Zum Projekt:

Sind es Zufälle, die den Verlauf des Lebens ergeben? Oder gibt es eine höhere Macht, die eine Richtung vorgibt? Gibt es das Schicksal? Und wenn ja, wie gehen wir damit um?

​Heinrich Heine beschäftigte sich in seinem Werk „William Ratcliff“ mit dem Schicksal und kreierte tragische Figuren, die zu einem elendigen Tode finden. Othmar Schoecks gleichnamige Ouvertüre wandelt diese Tragik in Musik um, die dramatischen Handlungsabläufe werden zu pathetischen Gesten und süffigen Momenten in einem orchestralen Kontext, der stark an Franz Liszt erinnert. Schoeck gehörte zu den wohl bedeutendsten Liedkomponisten des 20. Jahrhunderts.

​Antonín Dvořáks 7. Sinfonie, die zu seinen Lebzeiten als dessen 2. Sinfonie veröffentlicht wurde, stellt den Beginn der drei grossen Sinfonien dar, die sich im heutigen Orchesterrepertoire etabliert haben. Bedrohlich wirkende Klangstrukturen, kämpferische Momente, tänzerische Scherzi böhmischen Ursprungs und düstere Stimmungen bewirkten einen der grössten Erfolge, die Dvořák zu seinen Lebzeiten feiern durfte. Der kämpferische Charakter verband sich mit dem patriotischen Wunsch der Tschechen nach einem blühenden Nationalstaat. Mit seiner Sinfonie erschuf Dvořák eine der dramatischsten Codas, die je komponiert wurden. In die Schaffenszeit der Sinfonie fällt auch Dvořáks Ernennung zum Ehrenmitglied der Londoner Philharmonie-Gesellschaft, die prägend war im viktorianischen Zeitalter.

​Dmitry Kabalewski zeigte - wie Schoeck - grosses Interesse an der Dichtkunst. Parallel zu seinem Hobby als Dichter begann seine musikalische Karriere am Skrjabin Musikinstitut in Moskau. Seine vielfältig geprägte Musikerlaufbahn begleitete ihn durch die Stummfilmmusik, die Musikschriftstellerei und die Komposition. Die prägendsten Jahre in der Entwicklung als Komponist trugen zu seiner Auseinandersetzung mit dem Musiktheater bei. Die daraus entstandene Oper „Colas Breugnon“ nach einem Sujet von Romain Rolland handelt von einem Bildhauer, dessen Schicksal es nicht zulässt, sich mit seiner einzig wahren Liebe zu vermählen. Stattdessen wird er gedemütigt und schikaniert und rächt sich mit einer humoristischen Skulptur.

Artistes

Gregor Bugar (Dirigent)

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