Beethoven, Schubert, Mozart

Beethoven, Schubert, Mozart

W. A. Mozart: Litaniae Lauretanae KV 195, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, Schubert: Messe B-Dur

domenica, 6. settembre 2020
2020-09-06 17:00:00 2020-09-06 18:45:00 Europe/Zurich Beethoven, Schubert, Mozart W. A. Mozart: Litaniae Lauretanae KV 195, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, Schubert: Messe B-Dur Französische Kirche Bern
 
Apertura porte 16:15
Inizio 17:00
Fine 18:45
 
Französische Kirche Bern
Zeughausgasse 8
3011 Bern
Svizzera
 
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W. A. Mozart: Litaniae Lauretanae KV 195, Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur, Schubert: Messe B-Dur

Unter dem Motto "Rund um Beethoven" erklingen anlässlich des Beethoven-Jahres (250. Geburtstag) Werke von Ludwig van Beethoven (1770 - 1827), Wolfgang Amadeus Mozart  (1756 - 1791) und Franz Schubert (1797 - 1828). Vom Jubilar erklingt sein 4. Klavierkonzert G-Dur. Mit seinem zweitletzten Klavierkonzert geht Beethoven neue Wege und löst sich endgültig vom Vorbild Mozart. Die drei Sätze sind von gegensätzlichem Charakter: sind die beiden ersten Sätze von kammermusikalischem Charakter, so bietet Beethoven im abschliessenden Rondo, einem optimistischen Satz, die volle Besetzung mit Trompeten und Pauken auf. Hingegen kommt der langsame 2. Satz ganz ohne Bläser aus.

Schubert, der jüngere Zeitgenosse, der wie sein Vorbild Beethoven in Wien wirkte, stand jedoch ganz in dessen Schatten. Während die Zeitgenossen Beethovens Grösse und Genie erfassten und bewunderten, hätte kaum jemand damals vermutet, dass Schubert eines Tages als einer der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte gehandelt werden würde. Der talentierte Schubert erhielt Kompositionsunterricht beim Hofkomponisten Antonio Salieri und schrieb bereits im Jugendalter zahlreiche seiner berühmtesten Lieder und Kompositionen. Seine dritte Messe in B-Dur entstand Ende des Jahres 1815, also im selben Jahr wie die zuvor entstandene Messe G-Dur. Sie war für die Pfarrkirche von Schuberts Heimatgemeinde Lichtenthal (heute ein Wiener Bezirk), wo Schubert in frühen Jahren seine ersten musikalischen Erfahrungen als Sänger gesammelt hatte. Die Messe wurde zwar erst nach Schuberts Tod verlegt, wurde jedoch zu Lebzeiten mehrfach, z.T. auch ohne Wissen des Komponisten aufgeführt. Ihre grosse Orchesterbesetzung mit Trompeten und Pauken verleiht ihr einen feierlichen Charakter.

Die "Litaniae Lauretanae B.M.V." KV 195 schrieb Mozart 1774 für den Salzburger Dom. Er war zu dieser Zeit noch unbesoldeter Konzertmeister der erzbischöflichen Fürstenkapelle. Die Lauretanische Litanei, nach dem Ort Loreto benannt, war eine beliebte Andacht zu Ehren der Gottesmutter. Mozarts Vater Leopold hatte mehrere Litaneien kompoiniert, die dem Sohn als Vorbild dienen konnten. W. A. Mozart komponierte insgesamt vier Litaneien, darunter zweimal (KV 109 und KV 195) die Lauretanische Litanei. Die selten aufgeführte Litanei KV 195 gehört mit ihren 5 Sätzen, den virtuosen Solopartien und ihrer Dauer zweifelsohne zur Gattung der Litaniae solenne, die also für höhere Festtage bestimmt waren. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass Mozart die Sonatensatzform aus der Instrumentalmusik auf mehrere Sätze der Litanei übertrug und somit hier eine traditionelle Gattung der Kirchenmsuik sehr innovativ behandelte.

Artisti

Pawel Mazurkiewicz, Piano / Franziska Heinzen, Sopran / Annina Haug, Mezzosopran / Jan-Martin Mächler, Tenor; Jérémie Brocard, Bass; Canto Classico Konzertchor Bern & Orchestra Classica; Willi Derungs, Leitung

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