Camerata Zürich 3: Schostakowitsch – Lutoslawski

Camerata Zürich 3: Schostakowitsch – Lutoslawski

Werke von Schostakowitsch, Boccherini, Biber und Lutoslawski; Einführung um 18:30h

sabato, 26. gennaio 2019
2019-01-26 19:30:00 2019-01-26 21:30:00 Europe/Zurich Camerata Zürich 3: Schostakowitsch – Lutoslawski Werke von Schostakowitsch, Boccherini, Biber und Lutoslawski; Einführung um 18:30h Aula der Universität Zürich
 
Apertura porte 19:15
Inizio 19:30
Fine 21:30
 
Aula der Universität Zürich
Rämistrasse 71
8006 Zürich
Svizzera
 
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Werke von Schostakowitsch, Boccherini, Biber und Lutoslawski; Einführung um 18:30h

Dmitri Schostakowitsch (1906 - 1975)    Chamber Symphony, op. 110a (Arr. R. Barshai)

Luigi Boccherini (1743 - 1805)     La Musica Notturna delle Strade di Madrid, op.30, Nr.6

Heinrich Biber (1644 - 1704)         Battalia C61 

Witold Lutosławski (1913 - 1994)                Muzyka żałobna (Musique funèbre) 

Schostakowitsch schreibt in einem Brief an seinen eng Vertrauten Isaak Glikman, über das c-Moll Quartett op. 110 „sollte ich irgendwann einmal sterben, kaum jemand wird ein Werk schreiben, das meinem Andenken gewidmet ist. Deshalb habe ich beschlossen, selbst etwas Derartiges zu schreiben. Man könnte auf seinen Einband auch schreiben: «Gewidmet dem Andenken des Komponisten dieses Quartetts».“ Schostakowitsch schrieb sein achtes Quartett in der Nähe von Dresden. Die Zerstörung der Stadt im zweiten Weltkrieg und die Interviews mit den Augenzeugen beeindruckten ihn so sehr, dass er in nur drei Tagen das Quartett schrieb. Zugleich sollte es sein eigenes Requiem sein.
(Raluca Matei)

Beim Schreiben meines Werks habe ich nicht versucht, es à la Bartok zu strukturieren, und Ähnlichkeiten, wenn es sie gibt, sind nicht gewollt. Falls sie existieren bestätigen sie die unbestreitbare Tatsache, dass das Studium der Bartok’schen Musik für die meisten Komponisten meiner Generation eine der fundamentalen Lektionen war.

Was ich in diesem Werk erreicht habe ist eher eine Sammlung von Möglichkeiten, welche mir erlauben, mich sinnvoll durch die 12 Töne zu bewegen, natürlicherweise entfernt vom tonalen System und der Dodekafonie...

Es ist der Anfang einer neuen Periode und das Resultat meiner langen Erfahrung. Dazu ist es das erste Wort - und offensichtlich nicht das letzte - gesprochen in einer für mich neuen Sprache.
(Witold Lutosławski)

Artisti

Igor Karsko (Leitung)

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