Grosse chromatische Phantasie

Grosse chromatische Phantasie

Die Musik des 1996 verstorbenen Georgiers Mikheil Shugliashvili wurde erst jüngst wiederentdeckt und sorgte für Überraschung. Seine einstündige Phantasie für drei Klaviere ist eine Wucht.

giovedì, 3. settembre 2020
2020-09-03 22:00:00 2020-09-03 23:00:00 Europe/Zurich Grosse chromatische Phantasie Die Musik des 1996 verstorbenen Georgiers Mikheil Shugliashvili wurde erst jüngst wiederentdeckt und sorgte für Überraschung. Seine einstündige Phantasie für drei Klaviere ist eine Wucht. Berner Münster
 
Apertura porte 21:30
Inizio 22:00
Fine 23:00
 
Berner Münster
Münsterplatz 1
3011 Bern
Svizzera
 
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Die Musik des 1996 verstorbenen Georgiers Mikheil Shugliashvili wurde erst jüngst wiederentdeckt und sorgte für Überraschung. Seine einstündige Phantasie für drei Klaviere ist eine Wucht.

Zunächst hört man einfach die Wiederholung und Verschiebung einer kurzen Geste in den drei Klavieren. Langsam aber entfaltet sie sich, nicht regelmässig, sondern mit Pausen versetzt, und beim Hören öffnet sich allmählich eine Welt, ja man gerät geradezu in einen Hörrausch. Das ist die «Grosse chromatische Phantasie», eine Art Klavier-Sinfonie, die am Schluss tatsächlich bei Johann Sebastian Bachs berühmtem Cembalostück landet. Der Georgier Mikheil Shugliashvili komponierte sie in den 70er Jahren, lange jedoch blieb sie ungehört. Erst durch das Engagement der Pianistin Tamriko Kordzaia kam sie 2013 zur Uraufführung. Und seither wird seine Musik zu Recht immer stärker wiederentdeckt. Denn Shugliashvili war eine einzigartige Persönlichkeit unter den Komponisten der ehemaligen Sowjetunion, seine Musik zeugt von unbeugsamer Vehemenz. Wir freuen uns, dass diese grandios geschichtete Klangarchitektur nun erstmals in Bern erklingt.

Artisti

Tamriko Kordzaia, Tamara Chitdaze, Stefan Wirth

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