Beim Rauschen des Wassers und Trommelklang

Beim Rauschen des Wassers und Trommelklang

Worte aus dem alten China, von Paul Klee hineingedrängt in ein kleines Bild, nun von Nadir Vassena, Helena Winkelman und Alfred Zimmerlin neu aufgefaltet.

Donnerstag, 12. September 2019
2019-09-12 12:30:00 2019-09-12 13:15:00 Europe/Zurich Beim Rauschen des Wassers und Trommelklang Worte aus dem alten China, von Paul Klee hineingedrängt in ein kleines Bild, nun von Nadir Vassena, Helena Winkelman und Alfred Zimmerlin neu aufgefaltet. Zentrum Paul Klee
 
Türöffnung 12:00
Beginn 12:30
Ende 13:15
 
Zentrum Paul Klee
Monument im Fruchtland 3
3006 Bern
Schweiz
 
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Worte aus dem alten China, von Paul Klee hineingedrängt in ein kleines Bild, nun von Nadir Vassena, Helena Winkelman und Alfred Zimmerlin neu aufgefaltet.

Auf einem winzigkleinen Bild hat Paul Klee 1916 einen kurzen Text zusammengedrängt: 
«Beim Rauschen des Wassers und Trommelklang, 
Ha, hab ich gedichtet das Ruderlied
Hoch war des Glückes Lust,
Ha, tief ist das Leid das ihr folgt
Kraft und Jugend (Ha) vergehn
Und das Alter bezwingt uns alle!»
Es ist ein Ausschnitt aus einem uralten chinesischen Gedicht, geschrieben vor rund 2100 Jahren von Wu­Ti, einem bedeutenden Kaiser der Han­Dynastie. In den Worten, aber auch im Wechsel der Striche und Farben auf dem Bild steckt ein ganz eigentümlicher Rhythmus. Und so hat das Musikfestival Bern drei Komponist*innen gebeten, diesen Text zu vertonen – für eine Sopranstimme sowie für Geige, denn das war ja Klees Instrument. Alfred Zimmerlin, Helena Winkelman und Nadir Vassena werden das Lied auf ihre Weise wieder in der Zeit entfalten, wenn das Ruder ins rauschende Wasser schlägt. Christian Grüny steuert dazwischen Gedanken zur Bildbetrachtung bei.

Künstler

Irina Ungureanu, Helena Winkelman, Christian Grüny

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