Camerata Zürich 2: Britten – Zimmermann

Camerata Zürich 2: Britten – Zimmermann

Werke von Mozart, Britten und Zimmermann; Einführung um 18:30h

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Samstag, 17. November 2018
2018-11-17 19:30:00 2018-11-17 21:30:00 Europe/Zurich Camerata Zürich 2: Britten – Zimmermann Werke von Mozart, Britten und Zimmermann; Einführung um 18:30h Aula der Universität Zürich
 
Türöffnung 19:15
Beginn 19:30
Ende 21:30
 
Aula der Universität Zürich
Rämistrasse 71
8006 Zürich
Schweiz
 
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Für Schüler und Studenten steht ein Freikartenkontingent an der Abendkasse zur Verfügung

Werke von Mozart, Britten und Zimmermann; Einführung um 18:30h

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)  Divertimento F-Dur, KV 138

Benjamin Britten (1913 - 1976)  Serenade für Tenor, Horn und Streicher, op. 31

Bernd Alois Zimmermann (1918 - 1970)          Solosonate für Violine (10`)


Benjamin Britten                                      Simple Symphony op. 4 (20’)

Wohl fast jeder Instrumentalist wird von musikalischen Kindesbeinen an dazu animiert, auf seinem Instrument zu singen. Doch am natürlichsten singen immer noch die Sänger selbst und deshalb ist für mich das Werk von Britten mit der Kombination von Horn und Gesang eines meiner allerliebsten.
Die Inspiration durch die Gesangslinien und Brittens meisterhafter Verschmelzung von Horn und Stimme machen für mich die Serenade zu einem absoluten Highlight. (Olivier Darbellay)

Benjamin Brittens "Serenade" ist eines der großen Stücke aus dem Kernrepertoire der lyrischen Tenöre. Schon in meiner Studienzeit stieß ich auf die Aufnahme mit Peter Pears und Barry Tuckwell unter der Leitung von Britten selbst. Ich war sofort gefangen und begeistert von der schieren Schönheit dieser Musik und dem wunderbaren Dialog zwischen Horn und Gesangsstimme. Die Verwendung des Naturhorns in Prolog und Epilog hat mich besonders fasziniert, und ich erhielt tiefere Einsichten in die Welt des Hornspiels durch meine Zusammenarbeit mit dem wunderbaren schwedischen Hornisten Ib Lanzky-Otto bei unserer Aufnahme im Jahre 1991.
Es war die "Serenade", die mich auf die künstlerische Partnerschaft von Britten und Pears aufmerksam machte. Interessanterweise waren es (neben der Aufnahme der "Schönen Müllerin" mit Fritz Wunderlich und Hubert Giesen) vor allem die wunderbaren Schubert-Aufnahmen des Duos Britten/Pears, die in der Studienzeit meine Begeisterung für das romantische Liedrepertoire geweckt und die Einsicht gefördert haben, dass eine intensive Auseinandersetzung im Bereich des Lieds und der Kammermusik vor allem in einer festen und intensiven künstlerischen Partnerschaft stattfinden sollte. (Christoph Prégardien)

Ich kann es kaum erwarten, die unglaublich reichhaltige und komplexe Gedankenwelt Bernd  Alois Zimmermanns zu erforschen und seine Solosonate aufzuführen.

Dieser bedeutende Künstler vereint die ästhetisch-musikalischen Formen der Musik vor seiner Zeit, insbesondere dieser von J. S. Bach, mit einer unglaublich intensiven und höchst individuellen harmonischen Sprache, die Zuhörer und Interpret an ihre Grenzen bringen. (Alexander Sitkovetsky)

Künstler

Olivier Darbellay (Horn), Christoph Prégardien (Tenor), Alexander Sitkovetsky (Violine), Igor Karsko (Leitung)

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