Durch unausdenkliche Wälder

Durch unausdenkliche Wälder

Durch afrikanische Mikrorhythmen wurden Pelzel und Ligeti inspiriert, von den Mikrotönen Haas, und mit Isoldes Liebestod ertrinken wir in wogendem Schall, und das mit zwei Klavieren und zwei Schlagzeugen – eine Begegnung der unheimlichen Art.

Freitag, 3. September 2021
2021-09-03 21:00:00 2021-09-03 22:05:00 Europe/Zurich Durch unausdenkliche Wälder Durch afrikanische Mikrorhythmen wurden Pelzel und Ligeti inspiriert, von den Mikrotönen Haas, und mit Isoldes Liebestod ertrinken wir in wogendem Schall, und das mit zwei Klavieren und zwei Schlagzeugen – eine Begegnung der unheimlichen Art. Dampfzentrale Bern, Turbinensaal
 
Türöffnung 20:50
Beginn 21:00
Ende 22:05
 
Dampfzentrale Bern, Turbinensaal
Marzilistrasse 47
3005 Bern
Schweiz
 
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Durch afrikanische Mikrorhythmen wurden Pelzel und Ligeti inspiriert, von den Mikrotönen Haas, und mit Isoldes Liebestod ertrinken wir in wogendem Schall, und das mit zwei Klavieren und zwei Schlagzeugen – eine Begegnung der unheimlichen Art.

Ein zweites Mal nun treffen György Ligeti, Georg Friedrich Haas und Michael Pelzel hier aufeinander. Diesmal im Bereich der Mikrointervalle, Mikrorhythmen und Mikropolyphonien. Haas gilt als Meister der Mikrotonalität, deren Effekte er sowohl in Schwärmen als auch in dramatischen Zusammenhängen zu nutzen weiss. Ligeti erforschte in seinen Stücken mikropolyphon vertrackte rhythmische Gebilde, die er unter anderem in afrikanischer Musik kennengelernt hatte; sie erzeugen akustische Trugbilder, «trompe-l'oreille». Beide Aspekte verbinden sich in Pelzels Musik.

Die Kombination von Klavieren und Schlagzeug macht diese Klangwelten auf sinnliche Weise erlebbar – dies mit dem klavierduo huber/thomet und den beiden Perkussionisten des Duos Dierstein/ Rothbrust. Dazwischen aber erscheint ein Radikaler der schwärmerischen Liebe: Richard Wagner mit «Tristan und Isolde». «In dem wogenden Schwall, in dem tönenden Schall, in des Weltatems wehendem All, ertrinken, versinken, unbewusst, höchste Lust!» Isolde stirbt nicht, sie verströmt, verströmt! In ungewöhnlichem Klanggewand. Der Basler Schlagzeuger Fritz Hauser hat es für dieses Konzert massgeschneidert.

Künstler

klavierduo huber/thomet, Klavierduo Dierstein/Rothbrust

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