Klanglichter 2021: BRÜCKEN – PONTI

Klanglichter 2021: BRÜCKEN – PONTI

Klanglichter 2021: PONTI

Samstag, 25. September 2021
2021-09-25 19:30:00 2021-09-25 21:15:00 Europe/Zurich Klanglichter 2021: BRÜCKEN – PONTI Klanglichter 2021: PONTI Obere Fabrik
 
Türöffnung 18:45
Beginn 19:30
Ende 21:15
 
Obere Fabrik
Gerbegässlein 1
4450 Sissach
Schweiz
 
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Klanglichter 2021: PONTI

Claude Debussy (1862-1918)
Sonate pour violoncelle et piano 
1. Prologue. Lent
2. Sérénade et Finale. Modérément – Animé

Mario Castelnuovo-Tedesco (1895-1968)
Notturno sull’acqua Op. 82 Nr.1 
“In riva all’Arno, alla Gonfolina, in una sera di giugno“

Sonata Op. 50
– Arioso e sereno
– Arietta con variazioni – Allegretto, grazioso e un poco malinconico
– Vivacemente

Giuseppe Martucci (1856-1909)
Op. 69 Nr. 1 
Moderato

Igor Stravinsky (1882-1971)
Suite italienne
1. Introduzione (Allegro moderato)
2. Serenata (Larghetto)
3. Aria (Allegro alla breve)
4.Tarantella (Vivace)
5. Minuetto e Finale (Moderato – Molto vivace)

 

Im dritten Klanglichter-Konzert der Saison bringt die Pianistin Paola De Piante Vicin einen weiteren italienischen Musiker nach Sissach: Sandro Laffranchini hat in Basel studiert und ist heute Solocellist an der berühmten Mailänder Scala.

 

Das Programm dreht sich um die Jahrhundertwende und all den farbenfrohen Ideenreichtum dieser Zeit des Aufbruchs und der Umstürze. Im Zentrum stehen zwei italienische Komponisten: Mario Castelnuovo-Tedesco (er wurde bei Klanglichter zuletzt vom Gitarristen Lorenzo Micheli gespielt) verstand es meisterhaft, bei allen Entwicklungen und Veränderungen die Vorzüge und Stärken des Cellos weiter glänzen zu lassen: singende Kantilenen dominieren das "Notturno sull'acqua", während in der Sonate op. 50 auch kunstvolle Verflechtungen mit dem Klavier das Geschehen bestimmen. Die Musik von Giuseppe Martucci hingegen orientiert sich an den Traditionen. Der heute weitgehend unbekannte Komponist hatte ein bewegtes Leben, nach ersten Auftritten als Wunderkind mit Trompete und Klavier studierte er bei den grössten Pianisten seiner Zeit  und war später auch als Dirigent und Komponist erfolgreich - zu seinen Unterstützern zählten Grössen wie Franz Liszt und Arturo Toscanini!

 

Zwei äusserst erfolgreiche Kompositionen aus dieser Zeit umrahmen den Abend: Claude Debussy zelebrierte in seiner Cellosonate sein ganzes Können und präsentierte sie stolz als Werk in französischer Tradition, was am Anfang des 1. Weltkrieges durchaus auch ein politisches Statement war. Zum Abschluss des Konzerts erklingt die brillante Suite italienne von Igor Stravinsky. Sie ist eine Bearbeitung der Ballettmusik Pulcinella, für die Stravinsky Werke des italienischen Barock-Komponisten Giambattista Pergolesi bearbeitete und neu zusammenfügte. Die Fassung für Cello und Klavier entstand zusammen mit dem russischen Cellisten Gregor Piatigorski.

Künstler

Sandro Laffranchini, Violoncello – Paola De Piante Vicin, Klavier

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