Neues Orchester Basel – Till Eulenspiegel & Co.

Neues Orchester Basel – Till Eulenspiegel & Co.

Wolfgang Amadé Mozart (1756 – 1791) Entführung aus dem Serail Bernd Alois Zimmermann (1918 – 1970) Rheinische Kirmestänze Richard Strauss (1864 – 1949) Till Eulenspiegel für Bläser Giuseppe Verdi (1813 – 1901) La Traviata, Opernfantasie

Freitag, 22. Februar 2019
2019-02-22 19:30:00 2019-02-22 22:00:00 Europe/Zurich Neues Orchester Basel – Till Eulenspiegel & Co. Wolfgang Amadé Mozart (1756 – 1791) Entführung aus dem Serail Bernd Alois Zimmermann (1918 – 1970) Rheinische Kirmestänze Richard Strauss (1864 – 1949) Till Eulenspiegel für Bläser Giuseppe Verdi (1813 – 1901) La Traviata, Opernfantasie Obere Fabrik
 
Türöffnung 19:00
Beginn 19:30
Ende 22:00
 
Obere Fabrik
Gerbegässlein 1
4450 Sissach
Schweiz
 
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Wolfgang Amadé Mozart (1756 – 1791) Entführung aus dem Serail Bernd Alois Zimmermann (1918 – 1970) Rheinische Kirmestänze Richard Strauss (1864 – 1949) Till Eulenspiegel für Bläser Giuseppe Verdi (1813 – 1901) La Traviata, Opernfantasie

Humor kennt keine Grenzen

Till Eulenspiegel & Co.

Humor kennt viele Formen, darunter solche wie Ironie, Spott oder Zynismus, die bewusst Grenzen überschreiten oder Missstände aufzeigen. Richard Strauss’ Tondichtung „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ brilliert mit Witz und Ironie. Sie schildert die Geschichte des wohl berühmtesten Schalks mit parodistischen und tonmalerischen Effekten. Ursprünglich als Bühnenwerk konzipiert, zeugt das theatralische Instrumentalstück von Strauss’ stupender Fähigkeit, Handlungsverläufe und Stimmungen in Tönen plastisch darzustellen. Schon die beiden Themen, die Till Eulenspiegel charakterisieren, bringen gekonnt dessen schelmische Persönlichkeit zum Ausdruck. Ihre Melodien missachten offenkundig überlieferte Regeln: durch den unerwarteten Beginn auf unbetonter Zählzeit, durch metrische Verschiebungen und starke rhythmische Kontraste. Das zweite Till-Motiv, von der näselnden D-Klarinette alleine vorgetragen, mündet überraschend in einen Akkord, der als Parodie des berühmten Tristan-Akkords von Richard Wagner verstanden werden kann. Wie der Protagonist, so lässt auch der Komponist keine Gelegenheit aus für Anspielungen und Seitenhiebe. Strauss war sich seiner Gabe, die Musik in farbigen Bildern sprechen zu lassen, durchaus bewusst. Er kokettierte damit, ein guter Komponist müsse imstande sein, sogar so Trockenes wie das Telefonbuch zu vertonen.

Künstler

Bläsersolisten des NOB; Christian Knüsel Leitung

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