Oratorienchor Sankt Gallen: Requiem von Gabriel Fauré

Oratorienchor Sankt Gallen: Requiem von Gabriel Fauré

Das Requiem für Sopran, Bariton, Chor und Orchester ist Faurés einziges grösseres Werk mit einem religiösen Text als Grundlage. Geschrieben hat er es 1887 zwischen dem Tod seines Vaters und dem seiner Mutter. Konzipiert hatte er es zuerst in kleiner Besetzung, erst für die Pariser Weltausstellung 1900 erstellte Fauré eine grösser besetzte zweite Fassung. Der Oratorienchor St. Gallen gehört zu den ältesten Schweizer Chören mit einem Repertoire von barocker bis zu zeitgenössischer Musik, darunter zahlreiche Erstaufführungen.

Sonntag, 18. September 2022
2022-09-18 17:00:00 2022-09-18 18:30:00 Europe/Zurich Oratorienchor Sankt Gallen: Requiem von Gabriel Fauré Das Requiem für Sopran, Bariton, Chor und Orchester ist Faurés einziges grösseres Werk mit einem religiösen Text als Grundlage. Geschrieben hat er es 1887 zwischen dem Tod seines Vaters und dem seiner Mutter. Konzipiert hatte er es zuerst in kleiner Besetzung, erst für die Pariser Weltausstellung 1900 erstellte Fauré eine grösser besetzte zweite Fassung. Der Oratorienchor St. Gallen gehört zu den ältesten Schweizer Chören mit einem Repertoire von barocker bis zu zeitgenössischer Musik, darunter zahlreiche Erstaufführungen. Klosterkirche
 
Türöffnung 15:30
Beginn 17:00
Ende 18:30
 
Klosterkirche
Klosterplatz 1
8462 Rheinau
Schweiz
 
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Das Requiem für Sopran, Bariton, Chor und Orchester ist Faurés einziges grösseres Werk mit einem religiösen Text als Grundlage. Geschrieben hat er es 1887 zwischen dem Tod seines Vaters und dem seiner Mutter. Konzipiert hatte er es zuerst in kleiner Besetzung, erst für die Pariser Weltausstellung 1900 erstellte Fauré eine grösser besetzte zweite Fassung. Der Oratorienchor St. Gallen gehört zu den ältesten Schweizer Chören mit einem Repertoire von barocker bis zu zeitgenössischer Musik, darunter zahlreiche Erstaufführungen.

Gabriel Fauré schrieb sein Requiem 1887 im Alter von 42 Jahren.. Die Uraufführung erfolgte am 16. Januar 1888 in der Pariser «Madeleine» zum Jahresgedächtnis des Architekten Joseph-Michel Le Soufaché. Der Chor umfasste dabei nur etwa 30 Sänger, die Instrumentalbesetzung bestand lediglich aus geteilten Bratschen, Celli, Kontrabass, Solovioline, Harfe, Pauken und Orgel. Im Laufe der folgenden Jahre erstellte Fauré eine grösser besetzte zweite Fassung, bei der unter anderem Bläser dazu kamen. Deren Première fand im Jahr 1900 anlässlich der Pariser Weltausstellung vor rund 5000 Zuhörerinnen und Zuhörern statt. Das Requiem wurde auch bei Faurés Beerdigung gespielt.

Faurés Requiem weicht in verschiedener Hinsicht von der traditionellen Totenmesse ab. Anders als zum Beispiel bei den Kompositionen von Hector Berlioz und Giuseppe Verdi verzichtet Fauré auf eine dramatisierende Darstellung des «Dies irae» und beschränkt sich auf die Vertonung von dessen letztem Vers, dem «Pie Jesu». Dagegen fügte er das «In paradisum» hinzu, das traditionell bei der Überführung des Toten von der Kirche zum Friedhof erklingt. Es war Fauré ein Anliegen, ein friedvolles Bild des Todes zu zeichnen. In vielen Passagen gleiten Moll-Klänge von Chor und Orchester in stimmungsvolle Dur-Akkorde und lassen tröstend das Himmelreich erahnen.

Künstler

Dirigent: Uwe Münch

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