MIKHAIL MORDVINOV

MIKHAIL MORDVINOV

Nicht nur für Elise!

vendredi, 20. septembre 2019
2019-09-20 19:00:00 2019-09-20 20:30:00 Europe/Zurich MIKHAIL MORDVINOV Nicht nur für Elise! "Der beflügelnde Treffpunkt!" - Heutschi Pianos
 
Ouverture des portes 18:30
Début 19:00
Fin 20:30
 
"Der beflügelnde Treffpunkt!" - Heutschi Pianos
Morillonstrasse 14
3007 Bern
Suisse
 
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Nicht nur für Elise!

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Andante F-Dur WoO 57
Klavierstück für Elise a-Moll WoO 59
Alla Ingharese quasi un Capriccio: Die Wut über den verlorenen Groschen G-Dur op. 129

FRANZ SCHUBERT
Aus: Vier Impromptus (posth.) D 935 op. 142
Nr. 4 f-Moll 

ROBERT SCHUMANN
Faschingsschwank aus Wien op. 26
Nr. 1 Allegro B-Dur 
Nr. 2 Romanze g-Moll 
Nr. 3 Scherzino B-Dur 
Nr. 4 Intermezzo es-Moll 
Nr. 5 Finale B-Dur 

PETER TSCHAIKOWSKY
Zwei Klavierstücke op. 10
1. Nocturne. Andante cantabile. F-Dur 
2. Humoresque. Allegretto scherzando. G-Dur 

- Pause -

PETER TSCHAIKOWSKY
Aus: Sechs Stücke für Klavier op. 19
Nocturne Nr. 4
Aus: Klavierstücke op. 51
6. Valse sentimentale 
4. Natha-valse  

SERGEJ RACHMANINOW
6 Romanzen (Arr. M. Mordvinov) op. 68
"Nachts in meinem Garten" op. 68
"Zu ihr" op. 68
"Gänseblümchen" (Arr. Rachmaninov) op. 68
"Der Rattenfänger" op. 68
"Ein Traum" op. 68
"A-u!" op. 68


MIKHAIL MORDVINOV
Mikhail Mordvinov wurde gleich durch zwei überragende Wettbewerbserfolge bekannt: Er ist Sieger des Robert-Schumann-Wettbewerbs Zwickau 1996 und des Franz-Schubert-Wettbewerbs Dortmund 1997.

Ab dem 7. Lebensjahr besuchte er die Klavierklasse an der Moskauer Gnessin-Musikschule. Es folgte ein Studium an der Russischen Gnessin-Akademie für Musik; 1996/97 wurde er als "Bester Student des Jahres" ausgezeichnet. Er belegte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Das Publikum schätzt seine Innigkeit und die Vitalität seines Spiels, echte Leidenschaft und edlen Geschmack, virtuoses Können und die Reife seiner Interpretationen. Seine natürliche Musikalität und vom Kindesalter ausgebildete Anschlagskultur basieren auf genauer Intuition und breiter Schule - tief verwurzelt in der alten russischen Klaviertradition. 

Nicht nur für Elise!
Obwohl jedes Stück im Programm eine Widmung hat, trägt nur die prominente Bagatelle "Für Elise” diese gleich im Titel. Das schöne Antante Favori diente ursprünglich als Mittelsatz der berühmten Waldstein-Sonate, wurde aber von Beethoven ersetzt und separat herausgegeben. Die sogenannte "Wut über den verlorenen Groschen” hat als einen Originaltitel "alla ingharese", also "auf ungarische Art". Das nachfolgende Stück von Schubert mit ihrem Ungarischen Tanz als Hauptmotiv geht in eine ähnliche Richtung. Der facettenreiche Zyklus von Schumann rundet den Wiener Teil auf. Die zweite, russische Konzerthälfte bilden die bekanntesten Miniaturen von Tschaikowsky, die teilweise salonmusikalischen Charakter haben, sowie die virtuose Klaviertranskription eines Romanzen-Zuklys von Rachmaninoff - einem Werk, welches wegen der Sprache in Deutschland bisher weniger bekannt ist.

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