Marena Whitcher: Carte Blanche

Marena Whitcher: Carte Blanche

Carte Blanche für die Winterthurer Ausnahmekünstlerin: Im ersten Set ist sie solo zu erleben, das zweite gestaltet sie im Duo mit dem Schlagzeuger Julian Sartorius.

vendredi, 18. décembre 2020
2020-12-18 20:15:00 2020-12-18 22:15:00 Europe/Zurich Marena Whitcher: Carte Blanche Carte Blanche für die Winterthurer Ausnahmekünstlerin: Im ersten Set ist sie solo zu erleben, das zweite gestaltet sie im Duo mit dem Schlagzeuger Julian Sartorius. Eisenwerk Theater
 
Ouverture des portes 19:45
Début 20:15
Fin 22:15
 
Eisenwerk Theater
Industriestrasse 23
8500 Frauenfeld
Suisse
 
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Carte Blanche für die Winterthurer Ausnahmekünstlerin: Im ersten Set ist sie solo zu erleben, das zweite gestaltet sie im Duo mit dem Schlagzeuger Julian Sartorius.

Nun steht fest, wie Marena Whitcher ihre Carte Blanche gestalten will. Das erste Set als Solokünstlerin, in dem wir ihre unbändige Kreativität, sprudelnde Lebensfreude und grenzenlose Experimentierlust erfahren dürfen: Die Zürcher Sängerin, Multiinstrumentalistin, Performerin, Komponistin und Schauspielerin produziert nicht nur Töne und Klänge, sondern auch Bilder, Geschichten, gar ihren ureigenen Kosmos, in den sie das Publikum unweigerlich mitreisst. Ein knallbuntes Spektakel sondergleichen.

Ihre Ausflüge durch alle denkbaren und undenkbaren Stimmregister sind exzentrisch und theatralisch; eigenwillig inszeniert begleitet sie ihren Gesang auf Tasten, Trommeln, Saiten und allerlei Kuriositäten aus ihrem Klangkabinett, sei es einer Musikdose, einem Diktiergerät oder pfeifenden Schläuchen. Bei aller wunderbaren Masslosigkeit besingt die 30-jährige mehrfache Preisträgerin aber auch die düsteren und melancholischen Seiten der Welt.

Inspiration für ihre Arbeit schöpft sie aus allen möglichen Quellen: Von Weltliteratur wie Dantes „Göttliche Komödie“, über die Jung‘sche Psychoanalyse bis hin zu Gemälden von Dalí finden so neben Selbstironie und Lebensenergie auch Zerbrechlichkeit und menschliche Abgründe Platz. Mit ihrer Liebe zum Surrealismus und Kubismus will sie daran erinnern, dass es mehrere Realitäten gibt und dass es mitunter Neugierde und Offenheit sind, die zu einer diversifizierten Gemeinschaft führen.

Im zweiten Set wird sie von einem der interessantesten jungen Schlagzeuger der Schweiz, von Julian Sartorius, begleitet. Ausgebildet an den Jazzschulen Bern und Luzern von u.a. Pierre Favre und Norbert Pfammatter entwickelte er schon bald einen ganz eigenen musikalischen Approach. Er interessiert sich für fein abgestimmte Variationen, Spannung und Erlösung, Masse und Schwingung. Er arbeitet unter anderem aktuell mit Sylvie Courvoisier und Sophie Hunger zusammen.

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