Brydie O'Connor - USA 2026 - Schweizer Premiere - Dokumentarfilm
Sprache: Englisch
Untertitel: Deutsch
Dauer: 102 min
Sektion: Offizielle Selektion
Queer Cinema-Pionierin Barbara Hammer (1939–2019) fing mit 27 an, Filme zu machen und hatte mit Anfang 30 ihr lesbisches Coming-out: «My life has been lived in film.» Die schiere Fülle an Filmmaterial ihres Lebens ist auch der Stoff von «Barbara Forever», Brydie O'Connors Langfilmdebüt, dem die Mammutaufgabe gelingt, der schillernd-charismatischen Persönlichkeit gerecht zu werden. Entlang ihrer Filme, darunter «Dyketactics» (1974), «Audience» (1982) und «Nitrate Kisses» (1992), erstmalig zu sehendem Archivmaterial, Barbaras Erzählstimme und mit Lebenspartnerin Florrie Burke als weiterem Zentrum wird Lebenszeitlichkeit selbst gequeert: viel Sex und Intimität, die Theorie des cinema of touch, der Wunsch nach künstlerischer Anerkennung, die Beziehung zur Mutter in der Immigrant:innen-Familie und die Mission, weiterzugeben und zu teilen, was Film vermag, nicht zuletzt angesichts ihrer Krankheit und ihres Sterbens. Fans, Neu- und Wiedereinsteiger:innen gleichermassen: Lasst euch von der Dyke-Poesie berühren! (Berlinale)