Die schwedische Sängerin Sofia Talvik ist mit ihrer jährlichen Dezember-Winter-Konzert-Tour zurück. Die Konzerte bestehen aus einer Vielzahl ihrer eigenen Weihnachtslieder, und ausgewählten winterlichen Coversongs. Kein „Jingle Bells" – soviel verrät sie uns bereits...
Seit über 15 Jahren hat es sich Sofia zur Tradition gemacht, eine jährliche originelle Weihnachts-Single als Geschenk für ihre Fans zu veröffentlichen. Ihre Mission ist es, eine andere Seite von Weihnachten zu zeigen, als wir normalerweise sehen. Ihre Lieder porträtieren die weniger Glücklichen und Unglücklichen, eine melancholische Seite der Feiertage.
Ihre zarten Songs kreieren eine intime Atmosphäre und zeigen Sofias engelsgleiche Stimme, die nur durch eine geschmackvolle Mischung aus Harmonien und Delays erweitert wird, begleitet von ihrer Akustikgitarre und dem Rhythmus, den sie mit ihren eigenen Füßen, Glocken und einer Stompbox darbietet. Eine schöne und ruhige Pause von der Hektik, dem Treiben und dem weihnachtlichen Einkaufswahnsinn – das ist, was Sofia in ihren Winterkonzerten bietet.
Sofia veröffentlichte ihr Weihnachtsalbum „When Winter Comes" 2017, das bald darauf die Folk Radio Charts in den USA anführte, wo es als fünftmeistgespieltes Album einstieg. 2025 folgte ihr zweites Weihnachtsalbum „Wrapped in Paper", das von der Kritik begeistert aufgenommen wurde. Die New York Times zählte es zu den besten Weihnachtsalben des Jahres 2025, und es erreichte die Top 5 der Folk Radio Charts in den USA.
"Würden der Name und der charmante Akzent der in deutscher Sprache gehaltenen Ansagen keine eindeutigen Hinweise auf die skandinavische Herkunft Talviks beinhalten, ließe sich die Herkunft der blondgelockten Songwriterlady mit den schweren Cowboystiefeln wohl am ehesten in Nashville oder Umgebung verorten. Dafür spricht nicht nur der Songwriter-Folkpop mit mehr oder minder dezentem Countryflair und Talviks Songtexte in ausschließlich englischer Sprache. Sie wandelt zudem musikalisch wie optisch eher auf den Spuren großer Country-Damen wie Dolly Parton oder Linda Ronstadt, statt das Erbe des von Bands wie Abba oder Roxette nachhaltig geprägten Schwedenpops fortzuführen.” - WeserKurier