Vom Big Bang zum Homo Stupidens

Vom Big Bang zum Homo Stupidens

Eine Hommage an die Theaterpädagogik von Pierre Byland und Mareike Snitker. Eine tragikomische Reflexion über die Geschichte der Menschheit: ein Streifzug durch die geologischen Epochen und die Entwicklungsstufen bis zum Höhepunkt – oder vielleicht zum Niedergang – des Homo sapiens.

Calendar Samstag, 14. November 2026
Add to calendar 2026-11-14 20:00:00 2026-11-14 21:10:00 Europe/Zurich Vom Big Bang zum Homo Stupidens Eine Hommage an die Theaterpädagogik von Pierre Byland und Mareike Snitker. Eine tragikomische Reflexion über die Geschichte der Menschheit: ein Streifzug durch die geologischen Epochen und die Entwicklungsstufen bis zum Höhepunkt – oder vielleicht zum Niedergang – des Homo sapiens. Teatro Grande
 
Türöffnung 19:50
Beginn 20:00
Ende 21:10
 
Location Teatro Grande
Caraa du Teatro Dimitri 1
6653 Verscio
Schweiz
 
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Organizer website Website des Veranstalters
Die Vorstellung Vom Big Bang zum Homo Stupiden ist Teil einer Zweitätigen Veranstaltung zu Ehren von Pierre Byland und Mareike Snitker. Am Sonntag den 15 November wird von 10 - 12 Uhr eine Tafelrunde mit ehemaligen Mitarbeiter von Pierre und Mareike stattfinden und von 14-17 Uhr einen Mini Workshop mit Gerardo Mele, Enrico Ferretti und anderen

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Eine Hommage an die Theaterpädagogik von Pierre Byland und Mareike Snitker

Von und mit Enrico Ferretti und Gerardo Mele 

Auf Italienisch, Französisch und Deutsch

Externer Blick: Tiziana Arnaboldi und Grazia Roncaglia

Produktion: Compagnia Tiziana Arnaboldi

Franz und Gustavo, die von einem Anthropologen als symbolträchtige Vertreter des Homo sapiens des Nordens und des Südens ausgewählt wurden, illustrieren das „Große Heft der Menschheitsgeschichte“. Daraus entsteht eine spritzige, komische und burleske Reflexion über unser Alltagsverhalten; ein ironischer und rasender Ritt durch die geologischen Epochen und Evolutionsstufen bis zum Höhepunkt – oder vielleicht zum Niedergang – des Homo sapiens.

Indem es sich die Besonderheiten und die Vielseitigkeit der beiden Darsteller zunutze macht, bringt dieses Stück die Codes einer Theatralik und Dramaturgie zum Vorschein, in der der Körper des Schauspielers im Vordergrund steht. Körperliche Präsenz, körperliche Verbundenheit mit dem Text, das Verhältnis zwischen Belebtem und Unbelebtem sowie ein behutsamer Umgang mit Leben und Tod prägen die szenische Gestaltung dieses Stücks, das – nicht ganz reibungslos – entlang der Zeitachse verläuft. Die sowohl wissenschaftliche als auch burleske Verbindung zur Anthropologie, zum Existentialismus und zum Dadaismus ermöglicht es den beiden Protagonisten dieses Stücks, die menschliche Natur zu erforschen – bewaffnet mit großer Dummheit, verstanden in ihrer ursprünglichen Bedeutung von Staunen, Verwunderung und Wunder.


Enrico Ferretti

Als Schauspieler, Forscher und Lehrer ist er im künstlerischen und pädagogischen Bereich tätig. Seine künstlerische Ausbildung absolvierte er an der Jacques-Lecoq-Theaterschule in Paris, wo er Pierre Byland kennenlernte, mit dem er eine intensive künstlerische Zusammenarbeit begann. Er ist Mitbegründer der Compagnia Teatrodanza Tiziana Arnaboldi, mit der er als Schauspieler, Co-Autor oder künstlerischer Mitarbeiter an etwa zwanzig Aufführungen mitwirkte, die in vielen europäischen Städten gezeigt wurden.

Gerardo Mele

Tänzer, Schauspieler und Lehrer. Er arbeitet mit der von Pierre Byland geleiteten Compagnie Les fusains zusammen, für die er als Assistent und Co-Autor bei „Solo Sei“ (2002), „Cadavre Exquis“ (2007) und „Masterklass“ (2011) tätig war. Seit 1976 ist er als Tänzer tätig, arbeitet mit verschiedenen Kompanien zusammen und praktiziert seit 1990 den „sensiblen Tanz“, womit er einen persönlichen Forschungsweg einschlug: „Der sensible Körper“, den er seit 1998 unterrichtet. Seit 2013 leitet er Intensivworkshops zum Thema „sensibler Clown“.

Für alle | 75 Min. | Auf Italienisch, Französisch und Deutsch

Künstler

Von und mit Enrico Ferretti und Gerardo Mele

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