Von Auschwitz nach Beverly Hills

Von Auschwitz nach Beverly Hills

Heinz Bachmann über die Erinnerungen eines Auschwitz-Überlebenden

Dienstag, 11. August 2026
2026-08-11 20:00:00 2026-08-11 22:00:00 Europe/Zurich Von Auschwitz nach Beverly Hills Heinz Bachmann über die Erinnerungen eines Auschwitz-Überlebenden Kulturplatz Davos
 
Türöffnung 19:30
Beginn 20:00
Ende 22:00
 
Kulturplatz Davos
Promenade 58C
7270 Davos Platz
Schweiz
 
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Ein Jahr vor Ende des Zweiten Weltkriegs wird der 16jährige Marton Stark aus dem Ghetto in Budapest in ein Konzentrationslager verschleppt. Er überlebt, mehr tot als lebendig. Von Fleckfieber und Tuberkulose gezeichnet, kommt er zur Erholung nach Davos, in die jüdische Heilstätte Etania. Um sein psychisches Wohl kümmert sich Elise Welti, eine Büroangestellte des Roten Kreuzes. Auf ihre Anregung hin verfasst Stark sein KZ-Tagebuch. Elise Welti ist die Grosstante von Heinz Bachmann. In den 1940er Jahren war Davos ein kosmopolitischer Ort. Mitte des 19. Jahrhunderts war es von deutschen Medizinern als Luftkurort entdeckt und gefördert worden. Im und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg sind deshalb 15 Prozent der Bevölkerung deutscher Abstammung. Der Bevölkerungsmix damals mutet leicht surreal an: Nazis leben neben verwundeten alliierten Soldaten sowie jüdischen und anderen Kriegsflüchtlingen. Der Winterthurer Heinz Bachmann findet im Nachlass seiner Mutter das Tagebuch des rumänischen Juden Marton Stark. Es ist ein erschütterndes Dokument von dessen Zeit in deutschen Konzentrationslagern. Bachmann begibt sich auf eine mehrjährige Suche nach ihm und findet ihn in den USA. Die Begegnung mit Heinz Bachmann ist für Marton Stark beglückend, da er seine Aufzeichnungen nach Jahrzehnten wieder in Händen hält und sie ihm ein Stück lange verdrängter, traumatischer Lebensgeschichte wiedergeben.
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