Im Jahr 1897 attackierten britische Truppen das Königtum Benin im heutigen Nigeria. Sie entmachteten den König, brannten die Hauptstadt nieder und plünderten tausende königliche Objekte aus dem Palast. In Europa wurden die Artefakte als «Benin-Bronzen» dem Kunstmarkt zugeführt. 14 von ihnen gelangten 1940 auch in die Sammlung des Völkerkundemuseums der Universität Zürich.
Die Provenienzforschung zu den Benin-Objekten am Völkerkundemuseum hat dazu geführt, dass die Universität sie im Juni 2026 an Nigeria zurückgegeben hat. Wie ist die Forschung verlaufen? Wie wurde über die Rückgabe entschieden? Und welche Folgen hat sie, im Museum, in der Schweiz, aber auch in Nigeria?
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Center for Lifelong Learning der Universität Zürich.
Gast
Alexis Malefakis, Kurator Afrika am Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Leitung/Moderation
Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
Unkostenbeitrag (inkl. Lunch und Getränk)
CHF 30 / CHF 20*
* für Mitglieder Gönnerverein Paulus Akademie und FKSZ, mit KulturLegi, AHV/IV- oder Studierenden-Ausweis
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis Mittwoch, 28. Oktober 2026.