Magic on the Mountain

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Manfred Papst im Gespräch mit dem Übersetzer Simon Pare

Donnerstag, 17. September 2026
2026-09-17 20:00:00 2026-09-17 21:30:00 Europe/Zurich Magic on the Mountain Manfred Papst im Gespräch mit dem Übersetzer Simon Pare Kulturplatz Davos
 
Türöffnung 19:30
Beginn 20:00
Ende 21:30
 
Kulturplatz Davos
Promenade 58C
7270 Davos Platz
Schweiz
 
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Simon Pare hat den "Zauberberg" neu übersetzt. Im März 2026 ist Pares Neuübersetzung von Thomas Manns Klassiker „Der Zauberberg“ bei Oxford World's Classics erschienen. In Davos feiern wir die Vernissage dieser neuen englischsprachigen Ausgabe. Eine Rezension im Times Literary Supplement begrüsste eine neue Übersetzung, die «den Ruf des Romans als schwerfällig philosophierend» vertreibt und festhält: „Ebenso wie die Hauptfigur gerät die Leserschaft in den Sog der Geschichte“.

Im Gespräch mit dem Publizisten Manfred Papst beschreibt Simon Pare seine Beziehung zum Werk und zu früheren englischsprachigen Ausgaben. Anhand von Beispielen und Auszügen zeigt er, was ihn an Thomas Manns Roman beflügelt, bemüht und überrascht hat. Sein Fazit: Der Weg war lang, aber kurzweilig!

Simon Pare ist in Großbritannien aufgewachsen und studierte Germanistik und Romanistik an der Cambridge University. Nach einer ersten Laufbahn im Fairen Handel in Paris wurde er 2006 literarischer Übersetzer. Er wohnt seit 2017 in der Schweiz. Er hat mehr als 35 Bücher übersetzt (u.a. von Christoph Ransmayr, Eva Menasse, Florian Illies), zuletzt vierhändig mit Chantal Wright den Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Seine Übersetzung von Christoph Ransmayrs Roman Der fliegende Berg wurde ausgezeichnet und für den Man Booker International Prize 2018 nominiert. Manfred Papst wuchs in Davos auf. Er studierte von 1975 bis 1983 Sinologie, Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichte in Zürich. Er war von 1980 bis 1988 freiberuflich als Korrektor, Lektor, Übersetzer und Herausgeber für verschiedene Verlage tätig und wirkte als Deutschlehrer. Im Rahmen eines Projekts des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) arbeitete er an der Edition der Werke und Briefe Friedrich Glausers mit. Von 1989 bis 2001 war er Programmleiter des NZZ-Buchverlags und von 2002 bis 2017 Ressortleiter Kultur der NZZ am Sonntag, deren Kulturredaktion er weiterhin angehört. Er war von 2003 bis 2011 acht Jahre lang Präsident der Thomas Mann Gesellschaft Zürich und von 2012 bis 2020 Präsident der Gottfried Keller-Gesellschaft.

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