Mozart: Adagio und Fuge in d-Moll nach BWV 877. Mozart begegnete Bach'scher Musik im Kreis von Baron van Swieten. Aus dem wohltemperierten Klavier arrangierte er Fugen für Streicher und ergänzte sie mit eigenen Einleitungen.
Bach: Ricercare a 6 aus BWV 1079, Fassung für Streicher. Sechs Stimmen fügen sich zu einer übergeordneten Ordnung - als Annäherung an etwas Höheres.
Mendelssohn-Bartholdy: Konzert für Violine, Klavier und Orchester. Das Studium des Kontrapunkts bei Bach und Mozart prägte seinen Stil; die lutherische Kirchenmusik wird zu einem wichtigen Bezugspunkt seines Schaffens.
Reger/Bach: "O Mensch, bewein dein Sünde gross" in D-Dur BWV 622. Mendelssohn steht für die Wiederentdeckung Bachs. Reger übernimmt die polyphone Schreibweise und verdichtet sie mit spätromantischer Harmonik.
Mozart: Adagio und Fuge in D-Dur nach BWV 874.
Was bleibt, ist der Dialog zwischen Stimmen, Zeiten, Himmel und Erde. Und zwischen Orchester und Publikum beim anschliessenden Apéro.