Vor dem 1. Weltkrieg lebte die berühmte Tänzerin Isadora Duncan am Steinplatz. Sie propagierte den „Freitanz“ und einen selbstbestimmten Lebensstil. 1918 öffnete sich die Hochschule der Künste für Studentinnen und Professorinnen. Käthe Kollwitz und Reneé Sintenis bezogen Ateliers am Steinplatz. Nur einen Steinwurf entfernt residierte Hedwig Courths-Mahler, die Königin des Kitschromans. Telefonistinnen, die „Fräulein vom Amt“, taten im Fernsprechamt „Steinplatz“ ihren Dienst.
Treffpunkt: Steinplatz, am Denkmal des Freiherrn von und zum Stein
Dauer: 2 Std.