Jazz? Groove? Popmusik? Egal! Mit Au bord du bleu betritt eine Formation die Bühne, die seit bald 40 gemeinsamen Jahren für klangliche Vielschichtigkeit, gemeinschaftliche Interaktion und stilistische Grenzüberschreitungen steht. Die Band bewegt sich jenseits konventioneller Genregrenzen und erschafft durch ein nuanciertes Zusammenspiel von Posaune, Bass, Tasteninstrumenten und Schlagwerk eine faszinierende musikalische Topografie.
Die Eigenkompositionen von Normann Strack, Andreas Kaps, Philipp Göppl und Nikolaus Schmidt-Sibeth reflektieren nicht nur eine tiefe Verwurzelung im Jazz, sondern auch Einflüsse aus Pop- und Weltmusik, Minimalismus und moderner Improvisationskunst. Ihr Spiel oszilliert zwischen kontemplativer Reduktion und energetischer Entfesselung, stets getragen von einem feinsinnigen gemeinsamen Gespür für klangliche Balance.
Mit ihrer dritten CD „Tierleben“ begibt sich die Band auf eine musikalische Reise zwischen Struktur und Freiheit, Spannung und Auflösung und lädt sie als Zuhörer und Zuhörerinnen dazu ein, sich auf eine tierische Erfahrung jenseits bloßer Unterhaltung einzulassen.