PROGRAMM
William Bolcom (*1938 in Seattle)
Lilith
Henri Sauguet (1901 in Bordeaux - 1989 in Paris)
Sonatine bucolique
Camille Saint-Saëns (1835 in Paris - 1921 in Algier)
Dance Macabre (Original für Sinfonieorchester)
César Franck (1822 in Lüttich - 1890 in Paris)
Sonate A-Dur (Original für Violine und Klavier)
Asya Fateyeva, Saxophon
Asya Fateyeva gehört zu den herausragenden Vertreterinnen des klassischen Saxophons und stellt das Instrument mit ihrer künstlerischen Vision und Vielseitigkeit in den Mittelpunkt der Musikszene. Geboren auf der Krim, begeistert sie mit innovativen Programmen, die unterschiedlichste Stile und Epochen verbinden – von Barock und Klassik über Romantik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen, Jazz und Weltmusik.
Ihr Spiel zeichnet sich durch technische Brillanz, emotionalen Tiefgang und einen unverwechselbaren Klang aus.
Bereits früh machte Asya Fateyeva international auf sich aufmerksam: 2014 schrieb sie Geschichte, als sie als erste Frau das Finale des renommierten Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerbs in Belgien erreichte und den dritten Platz belegte. Seitdem gilt sie als Pionierin, die das Saxophon in der klassischen Musikszene fest etabliert hat.
Ihre Konzerttätigkeit führte sie auf renommierte Bühnen und Festivals weltweit. Sie musizierte mit Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Wiener Symphonikern, dem SWR-Symphonieorchester, der Dresdner Philharmonie, dem Beethovenorchester Bonn, Ensemble Resonanz, der Kammerakademie Potsdam, den Münchner Symphonikern und dem MDR-Sinfonieorchester. Unter der Leitung namhafter DirigentInnen wie Robin Ticciati, Bar Avni, Nil Venditti, Vladimir Spivakov, Joseph Bastian, Dirk Kaftan und Michael Sanderling trat sie unter anderem im Wiener Musikverein, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Lucerne Festival auf.
Zu den Höhepunkten der Saison 2025/2026 zählen ihre Rückkehr zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin sowie Debüts mit dem Radio-Symphonieorchester Wien im Brucknerhaus Linz, mit dem Orchestre National des Pays de la Loire und dem Staats-Orchester Darmstadt. Darüber hinaus setzt sie ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Lautten Compagney Berlin fort; mit diesem Ensemble veröffentlichte sie bereits ihre zweite CD Dancing Queen, auf der Werke von ABBA und Rameau interpretiert werden – ausgezeichnet 2025 mit dem Opus Klassik. Ihre neue CD Nutcracker Unwrapped, eine Bearbeitung von Tschaikowskys Nussknacker durch Wolf Kerschek, erschien im Herbst 2025.
Ihre musikalische Ausbildung begann sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Professor Daniel Gauthier. Entscheidende Impulse erhielt sie durch Studienaufenthalte in Frankreich bei Claude Delangle (Paris) und Jean-Denis Michat (Lyon). Zudem absolvierte sie einen Aufbaustudiengang Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Heute gibt sie ihr Wissen als Professorin für klassisches Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie an der Musikhochschule Lübeck weiter.
Severin von Eckardstein, Klavier
Severin von Eckardstein zählt zu den bedeutendsten deutschen Pianisten seiner Generation und ist mit Solo- und Orchesterkonzerten längst auf vielen großen Podien der Welt zuhause. So gastierte er mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, Dallas Symphony Orchestra, dem NHK Orchestra und dem Mariinsky Orchestra unter Dirigenten wie beispielsweise Paavo Järvi, Jaap van Zweden, Marek Janowski, Valery Gergiev und Philippe Herreweghe. Der Künstler erhielt wesentliche Impulse seiner künstlerischen Ausbildung bei Prof. Barbara Szczepanska, Prof. Karl-Heinz Kämmerling und Prof. Klaus Hellwig und gewann weitere Anregungen durch Studien an der International Piano Academy Lake Como, Italien. Zum Wintersemester 23/24 erhielt er einen Ruf als Professor an die HfMT Köln.