Durch einen Zufall entdeckt Marinas Schwester Kristina, dass sie aufgrund ihrer Blutgruppe gar nicht mit ihren Eltern verwandt sein kann. Die Wahrheit ist noch schockierender: Es stellt sich heraus, dass in der Geburtsklinik der Mutter ein fremder Embryo eingesetzt wurde, und dass auch Marina betroffen ist – sie entstand als zufälliger Genmix im Reagenzglas. Zwar ist sie die Tochter der Mutter, aber wer der Vater ist, kann vorerst nicht eruiert werden.
Eine biografische Erzählung, die Verantwortung und Macht im medizinischen Alltag beleuchtet und zugleich eine gesellschaftspolitische Analyse ist. Ein kraftvolles Plädoyer für das Recht auf die eigene Geschichte und die Bedeutung von Identität in einer komplexen Welt.