Ein hochkarätiges junges Ensemble lädt im Kulturhaus Helferei zu einem faszinierenden Streichquartettabend ein. Das Programm spannt einen Bogen von der Wiener Klassik bis in die Gegenwart: Es beginnt mit der leidenschaftlichen Dramatik von Ludwig van Beethovens c-Moll-Quartett op. 18 Nr. 4, gefolgt von Felix Mendelssohns hochemotionalem a-Moll-Quartett op. 13, das stark von Beethovens Spätwerk inspiriert ist. Nach Antonín Dvořáks lyrischem, tiefgründigem Finalsatz aus dem f-Moll-Quartett und Franz Schuberts packendem, unvollendetem Quartettsatz in c-Moll setzt das Ensemble einen besonderen Akzent in der Moderne: Mit Pascal Desarzens’ zeitgenössischem Werk „Prendre le temps qui s’égraine“ beweisen die Musiker, wie lebendig und wandelbar die Königsklasse der Kammermusik bis heute ist.
Nina Gringolts Violine
Tzu-Chen Su Violine
Kai Gatica-Petree Viola
Lorian Castioni Cello
Programm:
Ludwig van Beethoven – Streichquartett Nr. 4 c-Moll op. 18 Nr. 4
Felix Mendelssohn Bartholdy – Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 13
Antonín Dvořák – Streichquartett Nr. 9 f-Moll op. 9, B. 37, 2. Satz
Franz Schubert – Quartettsatz (Streichquartett Nr. 12) c-Moll, op. posth., D 703
Pascal Desarzens – „Prendre le temps qui s’égraine“