Haltung zeigen gegen die Nazis, gegen Hitler und sein Regime. Überall in Deutschland stellten sich Frauen gegen Unrecht und Unterdrückung. Sie halfen jüdischen Bürger*innen und besorgten gefälschte Papiere. Sie organisierten Aktionen, schrieben Flugblätter und Handzettel, klebten Plakate, steckten Zwangsarbeiter*innen gelegentlich ein Butterbrot oder ein Stück Seife zu. Sie waren aktiv in vielen unterschiedlichen Widerstandsgruppen, wie zum Beispiel der „Roten Kapelle“. Es waren Frauen aus allen sozialen Schichten und politischen Lagern: Mütter, Arbeiterinnen, Studentinnen, Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen. Mutige Frauen, die für ihr Engagement verhaftet, inhaftiert und in den meisten Fällen hingerichtet wurden. Überall in Berlin findet man die Spuren der Widerstandskämpferinnen, der stillen Heldinnen. Wir wollen einige von ihnen vorstellen. Wer waren Oda Schottmüller, Kläre Bloch oder Cato Bontes van Beek, die in einem Brief kurz vor ihre Hinrichtung schrieb: „(…) ich habe nicht um mein Leben gebettelt“?
Fahrscheine für den öffentlichen Nahverkehr erforderlich (nicht im Preis enthalten)
Treffpunkt: Amtsgerichtsplatz, Kantstraße/ Ecke Suarezstraße
Dauer: 3 Std.