Im Sommer 1949 kehrt der im US-Exil lebende Thomas Mann zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg in sein zerstörtes Herkunftsland zurück. Begleitet wird er von seiner willensstarken Tochter Erika Mann. Die Reise führt sie vom amerikanisch kontrollierten Frankfurt am Main über die Zonengrenze bis ins sowjetisch verwaltete Weimar. An beiden Orten soll Mann den Goethe-Preis entgegennehmen und Reden halten. Während die beiden Systeme versuchen, den berühmten Autoren für ihre politischen Zwecke zu instrumentalisieren, wird die Reise von einer schweren familiären Tragödie überschattet.