Bei Missbrauch in der Kirche stehen wir heute nicht mehr am selben Ort wie noch vor einigen Jahren. Vieles ist in Bewegung gekommen – und dennoch bleiben wichtige Fragen offen. Am 2. Februar 2027 wird die Hauptstudie zu Missbrauch im Umfeld der katholischen Kirche in der Schweiz veröffentlicht. Wir nehmen dies zum Anlass, hinzuschauen: Was wurde in Pfarreien, Missionen und Fachstellen entwickelt? Wo steht die Umsetzung der Massnahmen auf nationaler Ebene? Wo sehen wir Lücken?
Nach einem fachlichen Impuls kommen Mitarbeitende und kirchlich Engagierte an vier Themenstationen ins Gespräch über Erfahrungen, offene Fragen und konkrete Handlungsmöglichkeiten.
Die Inhalte der einzelnen Themenstationen sind dem Veranstaltungsflyer (PDF) zu entnehmen.
Gäste
- Stefan Loppacher, Leiter der Dienststelle Missbrauch im kirchlichen Kontext der röm.-kath. Kirche in der Schweiz
- Maria Kolek Braun, Fachbereichs- und Regionalleiterin der Spital- und Klinikseelsorge
- Karina Alarcón Kreuzer, Seelsorgehelferin, Misión Católica de Lengua Española
- Michaele Madu, Seelsorgerin, St. Benignus Pfäffikon ZH
- Rita Mock, Seelsorgerin, St. Agatha & St. Josef Dietikon
- Eberhard Jost, Pfarreileiter, St. Theresia Zürich
- Matthieu Kowalski, Leiter Katechese, Mission Catholique de Langue Française
- Manfred Kulla, Pfarreileiter, Bruder Klaus Zürich
- Mario Pinggera, Pfarrer, Heilige Familie Richterswil
- Gaby Wyser, Kommunikationsfachfrau, Weissgrund AG
- Andrea Müller, Art Director, Agentur Panda & Pinguin
- Isabel Vasquez, Nationaldirektorin migratio
Leitung/Moderation
- Veronika Jehle, Co-Redaktionsleiterin Forum Magazin
- Adrienne Hochuli, Leiterin Fachbereich Theologie und Religion, Paulus Akademie
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis Donnerstag, 17. September 2026.