Die Mazurka, entstanden im 16. Jahrhundert, ist ursprünglich ein polnischer Volkstanz im Dreiertakt, geprägt von rhythmischer Freiheit, Akzentverschiebungen und einer eleganten und zugleich erdverbundenen Ausdruckskraft. Komponisten verschiedenster Epochen griffen die Mazurka immer wieder neu auf und verwandelten sie in Klangminiaturen zwischen Tradition und individueller Fantasie.
Programm
Claude Debussy (1862-1952)
Mazurka
Suite bergamasque
Sergei Bortkiewicz (1877-1952)
Drei Mazurken op. 64
Piotr I. Tschaikowsky (1840-1893)
Mazurka d-Moll / aus: Kinderalbum op. 39
Reinhold Moritzewitsch Glière (1875-1956)
Mazurka op. 19/1
Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Mazurka Nr. 3 h-Moll op. 66
Jean Sibelius (1865-1957)
Valse triste / aus der Schauspielmusik zu »Kuolema« op. 44
Franz Liszt (1811-1886)
Ungarische Rhapsodie Des-Dur S 244/6
Karol Szymanowski (1882-1937)
Mazurka op. 50/1
Alexander Skrjabin (1872-1915)
Mazurka op. 3/1
Mazurka op. 3/4
Clara Schumann (1819-1896)
Mazurka / aus: Soirées musicales op. 6
Robert Schumann (1810-1856)
Carnaval / Scènes mignonnes sur quatre notes op. 9
Sophie Pacini
Seit ihrem Konzertdebüt mit nur acht Jahren hat die junge deutsch-italienische Pianistin Sophie Pacini die Bühnen der bedeutendsten Konzertsäle der Welt erobert. Bereits im Alter von 19 Jahren schloss sie ihr Konzertexamen am Hochbegabten-Institut des Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung ab. Seitdem begeistert sie das Publikum mit gefeierten Klavierabenden auf renommierten internationalen Klavierfestivals wie dem Klavierfestival Ruhr, dem Rheingau Musikfestival und dem Lucerne Festival. Ein ganz besonderes Herzensprojekt für die gebürtige Münchnerin ist ihr eigenes Festival „Nuancen“, das 2023 ins Leben gerufen wurde und in Sophies Heimatgemeinde Aying stattfindet. Sophie Pacini konzertiert mit namhaften Orchestern wie dem Gewandhaus-Orchester zu Leipzig, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem Münchner Rundfunk-Sinfonieorchester. Ihre herausragenden Leistungen wurden mit zahlreichen Preisen gewürdigt, darunter den International Classical Music Award 'ICMA' im Jahr 2017 und den ECHO Klassik als "Nachwuchskünstlerin des Jahres" (Klavier) im Jahr 2015. Ihre Alben "In Between" (2018), "Rimenbranza“ (2020) und "Puzzle" (2022) stürmten direkt in die Top Ten der deutschen Klassik-Charts. Mit „bittersweet“ (2025) legt Sophie Pacini eines ihrer bislang persönlichsten Alben vor und setzt damit die Erfolgsserie fort.
Sophie Pacini setzt sich seit Jahren für die Vermittlung von Klassik an Kinder und Jugendliche ein und möchte klassische Musik jedem und überall zugänglich machen. Erst kürzlich spielte sie im größten bayerischen Frauenhaus – ein Engagement, dass sie zukünftig deutschlandweit ausbauen möchte. Eine besondere Freundschaft verbindet sie mit der legendären Martha Argerich, mit der sie regelmäßig Duo-Konzerte spielt.