Inhalt:
Alberto Giacometti kommt zurück und versucht sich, seine inneren Konflikte, seine Kunst verständlich zu machen. Es sind meist unbekannte Bekenntnisse eines grossen Künstlers des 20. Jahrhunderts, die diesen Theaterabend zu einem faszinierenden Ereignis machen.
Charakter:
"Non riesco - oder Die Einsamkeit des Apfels" ist ein fesselnder Monolog, in dem Alberto Giacometti über sich, seine Entwicklung vom Sohn eines bergeller Kunstmalers zum vielfach ausgezeichneten internationalen Künstler, nachdenkt, analysiert, hadert, um letztlich festzustellen: "ich schaffe es wieder nicht. Non riesco."
Die Stimme seiner Mutter (Annetta) unterbricht ab und zu den Monolog: "Ich will nicht, dass du im Schatten deines Vaters bleibst".
Die auf den Inhalt komponierte, live vorgetragene Musik von Matthias Ziegler schafft in ihrer reduzierten Art Raum und eine tiefe Betroffenheit.
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Andres Brütsch, Autor
Autor, Regisseur und Kameramann verschiedener Werbe- und Corporate-Filme in Europa und den USA. Auszeichnungen in New York, Cannes etc. Autor von Dokumentarfilmen, zB "Winterreise" (Elisabeth Kopp)/ "What is Luck?" (Othella Dallas). Eigene Produktionsfirma in den USA und in der Schweiz. Nach deren Verkauf mehrere Jahre tätig als Dozent an der HSLU (Storytelling). Autor von zwei Romanen ("Schiffbruch und Wahrheit" / "Sein Name Pejdr Vuolp"). Giacometti "Non riesco" ist sein erstes Theaterstück.
Matthias Ziegler, Flöte
Matthias Ziegler ist einer der vielseitigsten und innovativsten Flötisten seiner Generation. Sein Engagement gilt gleichermassen der „traditionellen“ Flötenliteratur wie auch der zeitgenössischen komponierten und improvisierten Musik
Entsprechend vielfältig ist seine Konzerttätigkeit: Solo-Auftritte mit seinen selber entwickelten Spezialinstrumenten, Konzerte mit dem Perkussionisten Pierre Favre, Auftritte mit George Gruntz, Tourneen mit dem amerikanischen Bassisten Mark Dresser sowie Mitwirkung beim Collegium Novum Zürich.