Leila Aboulela (1964) ist eine sudanesisch-schottische Schriftstellerin. Die Kurzgeschichten im von Irma Wehrli übersetzten Band «Anderswo, daheim» erzählen pointiert und mit feinem Witz von Identität und religiös-kulturellen Unterschieden. Anja Tobler liest den preisgekrönten Text «Das Museum» über eine junge Studentin, die sich in Aberdeen zurechtfinden muss. Die IG offenes Davos ergänzt Kurztexte von Geflüchteten und lädt zu einem farbenfrohen Apéro ein.
Leila Aboulela, geboren 1964 in Kairo, wuchs als Tochter einer ägyptischen Mutter und eines sudanesischen Vaters in Khartum, Sudan, auf. Sie studierte Ökonomie und Statistik an der dortigen Universität sowie Ökonomie und Politikwissenschaft in London. Ab 1990 Dozentin und wissenschaftliche Assistentin in Aberdeen, Schottland. Nach Jahren in Jakarta, Dubai, Abu Dhabi und Doha lebt sie seit 2012 wieder in Aberdeen. Aboulela veröffentlichte fünf Romane, zwei Erzählungsbände und Hörspiele. Ihre Werke wurden mehrfach ausgezeichnet und in rund fünfzehn Sprachen übersetzt.