Die Autorin Charlotte Suhr liest aus ihrem neuen Buch „Nicht falsch, nur prekär“ und beantwortet im Anschluss Fragen aus dem Publikum.
Charlotte Suhr berichtet in ihrem Buch über ihre eigene Geschichte von einem Aufwachsen in finanziell prekären Verhältnissen über die monetären Schwierigkeiten im Studium, zermürbende Jobs im Niedriglohnsektor sowie die anschließende Arbeitslosigkeit, die sie abhängig vom Jobcenter und einem System machten, das sie selbst als inhuman bezeichnet. Sie spricht über das System Bürgergeld, die Ächtung von Arbeitslosen als Strategie und Ablenkungsmanöver von der wahren Ungerechtigkeit – der immer weiter auseinanderklaffenden Schere von Arm und Reich.