Mit Jontavious Willis (*1996) beehrt ein veritabler Mojo Man unsere Sehnsuchtsinsel an der bluesblauen Mississihl. Und er hat eine Mission: Den heutigen Blues mit dem Geist der Vergangenheit neu beleben. Das ist alles andere als hohles Geschwafel, im Fall. Und es hat null und nix zu tun mit rückwärtsgewandtem Früher-war-alles-besser-Chabis. Im Gegenteil. Jontavious tut, was er sagt und spielt und singt, was er lebt. Geistesgegenwärtig. Mit Leib und Seele. Ohne Rücksicht auf Blingbling-Hitpotenzial und schnöden Mammon. Unspektakulär spektakulär erzählt er seine Geschichten und pickt die Akustikgitarre. Sieht alles so leicht aus, ist aber ziemlich ausgebufft genial. Perfekt unperfekt. Kein Virtuositätswettbewerb. Soulful. Unvergleichlich. Einzigartig. Jontavious ist Jontavious. The One and Only.