Herbert Schuch (*1979 in Temeschburg, Rumänien) ist ein international renommierter Pianist, der für seine fein nuancierten, ausdrucksstarken und natürlichen Interpretationen bekannt ist. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er durch den Gewinn dreier bedeutender Klavierwettbewerbe innerhalb eines Jahres, darunter der Internationale Beethovenwettbewerb Wien. Heute konzertiert er weltweit mit renommierten Orchestern und auf bedeutenden Bühnen und Festivals wie der Elbphilharmonie, dem Wiener Konzerthaus und den Salzburger Festspielen.
Mit über 20 preisgekrönten CD-Aufnahmen widmet sich Schuch einem vielseitigen Repertoire. Zu seinen jüngeren Projekten zählen Werke von Schubert, Janáček, Grieg und Brahms. Auch die Kammermusik spielt eine wichtige Rolle in seinem Schaffen, unter anderem in Zusammenarbeit mit Musiker wie Julia Fischer, Sebastian Manz und Daniel Müller-Schott sowie mit der Pianistin Gülru Ensari.
Neben seiner Konzerttätigkeit engagiert sich Schuch für die Vermittlung klassischer Musik, unter anderem bei „Rhapsody in School“, und gibt regelmäßig Meisterklassen. Prägend für seine musikalische Entwicklung waren unter anderem Karl-Heinz Kämmerling und die Zusammenarbeit mit Alfred Brendel. Sein Credo ist es, Musik nicht nur zum Klingen, sondern auch zum Sprechen zu bringen.
Programm:
Clara Schumann (1819 – 1896)
aus „Soirées musicales“ op. 6
Nocturne
Mazurka
Frédéric Chopin
Klaviersonate Nr. 3 in h-Moll, op.58 (1810 – 1849)
Allegro maestoso
Scherzo: Molto vivace
Largo
Finale: Presto ma non tanto
***** Pause *****
Frederic Rzewski (1938 – 1921)
Winnsboro Cotton Mill Blues, North American Ballads, Nr. 4 (1979)
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate Nr. 32 in c-Moll, op. 111 (1821)
Maestoso – Allegro con brio ed appassionato
Adagio molto semplice e cantabile