Im Mittelpunkt dieses Konzerts stehen Werke des zeitgenössischen norwegischen Komponisten Ola Gjeilo. Gjeilos neoklassische Kompositionen erfreuen sich weltweiter Anerkennung. Die Chorwerke Gjeilos zeichnen sich durch ihre dichten, atmosphärischen Klangteppiche aus, die oft aus mehrstimmigen Clustern und lang gehaltenen Akkorden bestehen. Gjeilo greift gerne auf Texte aus der lateinischen Kirchenmusiktradition zurück, was seinen Werken eine zeitlose und spirituelle Qualität verleiht. Neben Gjeilo kommen auch Werke von Eriks Esenvalds (Lettland) und Eric Whitacre (USA) zur Aufführung, deren Kompositionen ebenfalls zu den Höhepunkten der modernen Chormusik zählen. Whitacre, dessen Stil oft als „neo-impressionistisch“ bezeichnet wird, stellt eine ästhetische Verbindung zu Gjeilos Musik her.